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360 Grad digital: Virtuell durch die Stadt

Rostock 360 Grad digital: Virtuell durch die Stadt

Virtueller Schaufensterbummel durch Rostock, ein Rundumblick von den wichtigsten Plätzen der Stadt: Rostock präsentiert sich aus ungewohnten Blickwinkeln.

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Viele Aufnahmen gibt es aus Warnemünde. Hier hat ein Hobbyfotograf einen Ausflugsdampfer beim Auslaufen auf die Ostsee fotografiert.

Rostock. Virtueller Schaufensterbummel durch Rostock, ein Rundumblick von den wichtigsten Plätzen der Stadt: Rostock präsentiert sich aus ungewohnten Blickwinkeln. Mit neuer Funktion ermöglicht Google einen neuen Blick auf die Stadt — im 360-Grad-Winkel. Dabei vertraut die Internet-Suchmaschine auch auf viele Fotografen, die ihre Stadt von ihrer schönsten Seite präsentieren wollen. Die neuen Aufnahmen aus der Hansestadt werden derzeit im Internet diskutiert.

„Es handelt sich in dem Sinne um eine generelle Möglichkeit für Unternehmen, ihre Präsenz bei Google Maps und Street View auszubauen“, klärt eine Google-Sprecherin auf. Zum einen gebe es „Business Photos“. Hier beauftragen Unternehmen zertifizierte Fotografen, die professionelle Fotos erstellen. Zum anderen können Nutzer ihr Bildmaterial hochladen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Etwa von lernenden Studenten in der Südstadt. Hier hat ein Fotograf eine Rundum-Variante von der Bibliothek ins Netz gestellt. In den Wallanlagen sind Spaziergänger zu sehen, im Rosengarten Leute beim Picknick. Dazu Party im Ostseestadion. Hier sind Fans von Helene Fischer beim Konzert im Juni zu sehen. Selbst das vermutlich meist gedruckte Postkartenmotiv vom Alten Strom in Warnemünde taucht auf.

In verschiedenen Internetforen werden die Aufnahmen schon heiß diskutiert. Etwa auf www.minecraft-hro.de. Auf dieser Seite stellen Interessierte virtuell Block für Block Rostocker Gebäude, Straßen und Bäume nach, um zu einem möglichst originalgetreuem Modell zu gelangen. Dabei nutzen sie viele Fotos von den jeweiligen Objekten. Peer Linder von Mindcraft freut sich über die neuen Aufnahmen der Hansestadt. „Es gibt zwar andere Portale, die auch so etwas anbieten. Nur diese Aufnahmen sind schon mehr als zehn Jahre alt“, sagt er. In verschiedenen Internet-Foren wird nun diskutiert, in welcher Jahreszeit die Fotos entstanden sind. Einige haben vermutet, dass es im Spätherbst gewesen sein muss, da in der Kröpeliner Straße schon die ersten Glühweinstände aufgebaut sind. Auf anderen Motiven sind aber noch blühende Bäume und Sträucher zu sehen, was auf Frühling oder Sommer hindeutet. Google-Sprecherin Lena Heuermann erklärt dazu, dass bereits seit 2013 die Möglichkeit bestehe, selbst geschossene 360-Grad-Fotos im Internet hochzuladen und auf Google zu veröffentlichen. Diese Seite können seitdem auch Unternehmer und Dienstleister nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. So können auf der Google-Maps-Karte an verschiedenen Stellen in der Stadt Geschäfte besichtigt werden. Mehrere Fitnessstudios sind dabei, Restaurants oder Einzelhändler. „Inhaber können einen professionellen Fotografen beauftragen, der Aufnahmen in ihrem Geschäft macht. Wir sind in diesem Fall der Vermittler“, so Lena Heuermann.

Etwa das Outdoor-Geschäft „Nordcamp“ in der Langen Straße. „Wir sind seit zwei Monaten dabei. Der Rundum-Blick ist eine neue Möglichkeit, um uns zu präsentieren“, so Anja Luther, stellvertretende Geschäftsführerin. Laut Google-Sprecherin hätte sich das neue Angebot bei Unternehmern bereits herumgesprochen. „Die Nachfrage steigt“, sagt sie. Das Angebot sei aber nicht nur für Rostocker Unternehmen gedacht. „Daran kann sich jeder beteiligen, auch in den Vororten“, berichtet Lena Heuermann.

Angebot seit 2013

Seit 2013 können Rostocker Firmen professionelle Fotografen beauftragen, die 360-Grad-Aufnahmen ihrer

Geschäftsräume aufnehmen.

Google Maps ist ein amerikanischer Online-Kartendienst. Die ganze Erde kann als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild betrachtet werden. Der Dienst wurde am 8. Februar 2005 gestartet.

Die Satellitaufnahmen von Rostock stammen laut Google-Sprecherin

aus dem vergangenen Jahr. Im Durchschnitt sollen die Aufnahmen alle

drei Jahre aktualisiert werden.

Von Mathias Otto

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