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Ahrenshooper Tonnenkönig ist „Mehrfachsieger“

Ahrenshoop Ahrenshooper Tonnenkönig ist „Mehrfachsieger“

Schrecksekunde zu Beginn des Tonnenabschlagens in Ahrenshoop. Gleich im ersten Durchgang stürzte ein Reiter von seinem Pferd.

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Das Tonnenabschlagen in Ahrenshoop lockte trotz Nieselregens zahlreiche Besucher auf den Festplatz im Ortsteil Althagen.

Quelle: Timo Richter

Ahrenshoop. Schrecksekunde zu Beginn des Tonnenabschlagens in Ahrenshoop. Gleich im ersten Durchgang stürzte ein Reiter von seinem Pferd. Aufatmen wenige Sekunden später:

Olaf Jaeschke konnte an dem Traditions-Wettbewerb ohne Blessuren weiter teilnehmen. Nach spannendem Wettkampf holte sich schließlich der KFZ-Meister Frank Krull die Würde des Stäbenkönigs. Die Würde des Tonnenkönigs sicherte sich anschließend Dirk Krull, der sich damit erneut die Königsmedaille ans Revers heften kann.

23 Reiterinnen und Reiter waren am Sonntagnachmittag auf der Festwiese angeritten, um mit ihren Knüppeln die Heringstonne zu zerschlagen. An die 2000 Besucher hatten ihren Weg in den Käthe-Miethe.-Weg gefunden, um dem Reiterspektakel beizuwohnen. Leichter Nieselregen tat der Attraktivität der Veranstaltung keinen Abbruch, wie Moderator Lothar Jaeschke sagte. „Der Platz ist voll und der Platz ist voll geblieben“, so seine Einschätzung trotz des leichten Dauerregens.

Mit dem traditionellen Königstanz leiteten die neuen Majestäten in Ahrenshoop am Nachmittag schließlich über in das Festgeschehen. Auch das Rahmenprogramm des Ahrenshooper Tonnenabschlagens kam gut an. So wurden beispielsweise in einem eigenen Wettbewerb die Königswürden für Kinder ausgemacht.

Besonderheit in Ahrenshoop ist, dass dort kein Bodenkönig gekürt wird. Der fiel in diesem Jahr übrigens recht schnell zu Boden. Doch ohne Pause machten die Reiter weiter, bis der letzte Stab des geschmückten Heringsfassen abgeschlagen war. Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgte das Original Mecklenburger Blasorchester. Das Tonnenabschlagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist eine traditionelle Veranstaltung. Über die Herkunft gibt es verschiedene Deutungen, vielfach wird das heutige Fest als früherer „Aufstand“ gegen Besatzer aus Schweden verstanden, in dem die Heringsfässer zerschlagen wurden.

Timo Richter

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