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Auf der Suche nach unbekanntem Leben

Ribnitz-Damgarten Auf der Suche nach unbekanntem Leben

Schüler aus der Harbig-Schule in Damgarten beteiligen sich an weltweitem Umweltschutz-Projekt

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Joana Bürky (v.l.), Megan Doyle und Hannah Preußler entnahmen Proben aus der Recknitz.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Gestern wurden Schüler zu Forschern und die Passbrücke zwischen Ribnitz und Damgarten zur Kulisse eines weltweiten Experiments.

Vielleicht entdeckten die Jugendlichen aus der neunten Klasse der Rudolf-Harbig-Schule sogar eine noch unbekannte Lebensform als sie die Wasserproben aus der Recknitz entnahmen. Das teilen ihnen die Wissenschaftler aus Bremen mit, sobald diese ihre Proben auswerteten.

Die Damgartener Schüler nahmen erstmals an dem weltweiten Projekt teil. „My Ocean Sampling Day: Die Suche nach dem Leben im Wasser“, so nennt sich die Aktion, bei der untersucht wird, wie sich die Mikroorganismen im Wasser von der Quelle bis zum Meer verändern. Wie wirken sich beispielsweise Städte oder Industrie auf die Artenvielfalt aus? Wissenschaftler und freiwillige Helfer aus Europa, Nordamerika, Australien, Asien und Forschungsstationen in der Antarktis machten mit und entnahmen Proben aus Flüssen – die Damgartener Schüler unterstützten sie gern. Allein in Deutschland beteiligten sich 1119 Freiwillige. Mit Neugier ging auch Megan Doyle aus Dändorf ans Werk. „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse“, sagte die 15-Jährige. Ihre Freundin Joana Bürky (15) aus Ribnitz ist froh, über die moderne Unterrichtsgestaltung ihrer Klassenleiterin Frauke von Loga. Apps auf dem Smartphone werden im Biologie- und Chemieunterricht selbstverständlich genutzt. Und der erlebnisreiche Unterricht bringt den Jugendlichen viel Wissen.

Während Hannah Preußler (15) die Mikroorganismen mithilfe eines speziellen Filters aussonderte, erklärte Mitschülerin Megan, warum die winzigen Lebewesen so wichtig sind: „Sie produzieren mehr Sauerstoff als der Regenwald.“ Lange Zeit habe man die Wichtigkeit der Mikroorganismen unterschätzt, weil sie nicht sichtbar sind, ergänzte ihre Lehrerin Frauke von Loga. Grund genug, mehr über sie erfahren zu wollen. Ein bisschen müssen sich die Schüler aber noch gedulden. Erst im Januar 2017 haben die Wissenschaftler aus Bremen alle eingesendeten Wasserproben analysiert.

caro

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