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Bad Sülze: Neuer Schul-Komplex kostet 8,5 Millionen Euro

Bad Sülze Bad Sülze: Neuer Schul-Komplex kostet 8,5 Millionen Euro

Großprojekt war Thema in der Stadtvertretung / Am Dienstag befasst sich der Amtsausschuss Recknitz-Trebeltal mit dem Vorhaben

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Die Dahlien-Grundschule in Bad Sülze: Hier lernen 118 Mädchen und Jungen. Am Mittwoch hatten Verkehrswacht und Polizei für die Schüler einen Fahrrad-Parcours aufgebaut.

Quelle: Peter Schlag

Bad Sülze. Der geplante Komplex für die Grundschule und Kindertagesstätte in Bad Sülze wird wohl etwa 8,5 Millionen Euro kosten. Diese Zahl ist bei der jüngsten Stadtvertretersitzung erstmals öffentlich genannt worden. Dort, wo jetzt die Grundschule steht, ist ein Neubau geplant, in den sowohl die Kita des Arbeiter-Samariter-Bundes als auch die Grundschule ziehen sollen.

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Großprojekt war Thema in der Stadtvertretung / Am Dienstag befasst sich der Amtsausschuss Recknitz-Trebeltal mit dem Vorhaben

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142 Kinder werden derzeit in der Bad Sülzer Kita „Gut behütet“ betreut. Das Konzept ist situationsorientiert mit Elementen der Reggio-Pädagogik.

Laut Konzept soll es im neuen Komplex 165 Kita-Plätze geben.

118 Schüler lernen zurzeit in der Dahlien-Grundschule, in sechs Klassen. Die Schule soll weiter einzügig geplant werden.

Die bisherigen Gebäude, die sich jetzt etwa 100 Meter voneinander entfernt an der Kastanienallee befinden, sind sanierungsbedürftig. Ein neuer verbundener Gebäudekomplex ist die Variante, die von den drei beteiligten Partnern favorisiert wird: der Stadt Bad Sülze als Eigentümerin der Immobilie, dem Amt Recknitz-Trebeltal als Träger der Dahlien-Grundschule und dem Arbeitersamariterbund (ASB) als Träger der Kita „Gut behütet“. Schule und Kita hatten im Schulausschuss des Amtes ihr gemeinsames Konzept vorgestellt. „Vielfalt — Leben unter einem Dach“ ist dessen Überschrift. „Das war eine tolle Präsentation“, sagte Bürgermeisterin Doris Schmutzer. Noch mehr freute sie sich darüber, dass sich der Ausschuss dann einstimmig für die Neubaupläne aussprach.

Deren Kosten werden nicht ohne sein. Anke Haß, Verwaltungschefin des Amtes Recknitz-Trebeltal, erläuterte die Zahlen. Ausgegangen wird von knapp 1500 Quadratmetern Fläche für die Grundschule plus weitere etwa 1600 Quadratmeter für die Kita. Allein für den Teil Grundschule werden Kosten von 4,088 Millionen Euro angesetzt. Das errechnet sich aus 2430 Euro Baukosten je Quadratmeter (im Fall der Grundschule sind das 1473 Quadratmeter). Hinzu kommen Planungskosten von knapp 400000 Euro sowie 115630 Euro anteilige Abrisskosten. Für den Teil Kita kommen in etwa nochmal etwas mehr als diese vier Millionen Euro hinzu. Letztlich wird derzeit von rund 8,5 Millionen Euro Gesamtkosten ausgegangen.

Um diese Investitionssumme aufbringen zu können, hoffen die Beteiligten auf Fördermittel, bis zu 90 Prozent seien möglich. Zum anderen sollen die Räume der Grundschule und die der Kita dann jeweils an die Träger vermietet werden, sprich ans Amt und an den ASB, um die Ausgaben zu refinanzieren. Darüber hinaus hoffen die Beteiligten außerdem auf niedrigere Betriebskosten. „Intensivere Prüfungen haben ergeben, dass aus wirtschaftlicher Sicht eine zeitgerechte Sanierung und Instandsetzung gegenüber einem Neubau unwirtschaftlicher ist“, lautet einer der Kernsätze im Konzept.

Derzeit werden in der Kita 142 Mädchen und Jungen betreut, in der Grundschule lernen 118 Kinder. Diese Zahlen sind auch in etwa die Größenordnungen für die Planung. Für die Kita sieht das Konzept 165 Plätze vor (24 Krippe, 75 Kindergarten, 66 Hort), die Grundschule soll weiterhin einzügig sein, unter anderem mit vier Klassenräumen und fünf Fachräumen.

ASB und Amt sollen nun zusichern, dass sie die Räume im neuen Komplex langfristig mieten wollen. Der Amtsausschuss Recknitz-Trebeltal tagt am Dienstag, das Projekt steht dort auf der Tagesordnung.

Von Peter Schlag

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