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Achter Band der Reihe LandeBarth ist erschienen

Barth Achter Band der Reihe LandeBarth ist erschienen

Mehr als 100 Gäste kamen ins Vineta-Museum zur Buchvorstellung

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Autor Dr. Jürgen Hamel erläuterte während der Buchvorstellung auf unterhaltsame Weise die Herkunft der spätmittelalterlichen Redensart „sein Scherflein beitragen“.

Quelle: Volker Stephan

Barth. Heimatvereinsvorsitzender Mario Galepp konnte seine Genugtuung darüber, am Donnerstagabend mehr als 100 Gäste zur Präsentation des achten Heimatbandes „LandeBarth“

Es ist sehr selten, dass in Barth so viele Gäste bei einer Buchpräsenta- tion erscheinen.“Dr. Matthias Redieck, Verleger

begrüßen zu können, nicht verhehlen. Der Ausstellungsraum in der zweiten Etage des Vineta-Museums bot den vielen Stühlen kaum Platz, so dass einige Interessenten das Geschehen vom Vorraum aus verfolgen mussten. Als erfreulich wertete Mario Galepp die Anwesenheit einer großen Zahl von Autoren, die mit ihren lesenswerten Beiträgen wieder zu einem spannenden Exkurs durch die ältere und jüngere Barther Geschichte einladen.

„Es ist sehr selten, dass in Barth so viele Gäste bei einer Buchpräsentation erscheinen“, freute sich auch der Rostocker Verleger Dr. Matthias Redieck. Am besten fand er jedoch, dass es sich bereits um die achte Folge der im Verlag Redieck & Schade erscheinenden Buchreihe handelt.

Nach dem Dank an den Heimatverein, der sich einst der Idee für dieses Projekt vorangestellt hatte, bedankte er sich bei den Sponsoren, ohne deren Engagement der Druck nicht möglich gewesen wäre. Für den Zwei-Personen-Verlag wäre das geschäftliche Risiko einfach zu hoch, den Jahresband in seiner relativ kleinen Auflage sowie sechs weitere jährliche Titel anderer Orte per Vorkasse selbst zu finanzieren – allein auf der Hoffnung basierend, sie würden sich gut verkaufen.

Offensichtlich sind aber Befürchtungen, in Barth auf einem Teil der Auflage sitzen zu bleiben, unbegründet. Bereits am Nachmittag hatten Matthias Redieck und sein Verlegerkollege Volker Schade in der Barth-Info die druckfrischen Bücher an 140 Vorbesteller ausgeliefert. Am Freitag wurde diese Aktion weitergeführt, außerdem warteten die abendlichen Veranstaltungsgäste ebenfalls darauf, ihr Exemplar endlich in den Händen halten zu dürfen. Aber bevor sie vor dem Büchertisch eine lange Schlange bilden konnten, mussten sie sich noch etwas in Geduld üben. Traditionell gaben die Verleger nämlich einen Überblick über den Inhalt, lasen Textpassagen aus einzelnen Geschichten vor und ließen auch einige Autoren zu Wort kommen. So zum Beispiel Dr. Jürgen Hamel, der auf unterhaltsame und amüsante Weise die Herkunft der spätmittelalterlichen Redensart „sein Scherflein beitragen“ erläuterte und gleichzeitig aufklärte, weshalb sich die Menschheit seit 450 Jahren über Kleinstmünzen ärgern muss.

Ein 1994 gemeinsam mit dem einstigen OZ-Redakteur Hans-Joachim Meusel und dem damaligen Lebensmittelhändler Christian Meyer ersonnener Aprilscherz, der die ahnungslosen Barther ziemlich polarisierte, lieferte Holger Friedrich den Anlass, etwas tiefer auf die Geschichte der Barther Bürgermeisterketten einzugehen.

Helga Radau berichtet in ihrem Beitrag über die mühevolle Erforschung die Schicksale der jüdischen Barther Kaufmannsfamilie Siegmund Boehm und ihrer Nachfahren. Durch die Spurensuche knüpfte sie Kontakte bis nach Australien.

Verleger Volker Schade begründete die Auswahl des diesjährigen Titelbildes aus der „offensichtlich unergründlichen und unerschöpflichen Sammlung Mario Galepps“ mit der unglaublichen Lebendigkeit des Motivs im Vergleich zu den typischen statischen Ansichten jener Zeit von Gebäuden und Straßenzügen ohne Menschen. Auch im Buch selbst sind wieder zahlreiche Bilder aus der Sammlung Mario Galepps enthalten, „weil über Bilder Geschichte transportiert wird“, so Matthias Redieck.

Für die „nutzbringende und arbeitserleichternde Zusammenarbeit“ mit Stephanie Mählmann und Jürgen Hamel bei der Auswahl und Vorbereitung der Texte bedankten sich die Verleger mit Rostocker Präsenten.

 

Volker Stephan

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