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Amt verschickt Dokumente elektronisch

Lüdershagen/Barth Amt verschickt Dokumente elektronisch

Lüdershäger Gemeindevertreter erhalten ihre Unterlagen nun per E-Mail

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Lüdershagen/Barth. Die Mitglieder der Lüdershäger Gemeindevertretung bekommen ihre Einladungen und Dokumente für die Sitzungen künftig elektronisch, also per E-Mail. Das haben die neun Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung durch eine Neufassung der Geschäftsordnung mehrheitlich beschlossen. Ein Gemeindevertreter stimmte gegen diese Neuerung.

Allerdings sollte die Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen.“Gemeindevertreterin Christa Neels (CDU)

Es gab in der Vergangenheit Probleme mit

der fristgemäßen Zustellung.“ Bürgermeisterin

Gerhild Balzer

(Wählergemeinschaft für Lüdershagen)

„Es gab in der Vergangenheit Probleme mit der fristgemäßen Zustellung“, begründete Bürgermeisterin Gerhild Balzer (Wählergemeinschaft für Lüdershagen). Das solle mit der Übermittlung der Sitzungsunterlagen auf dem elektronischen Weg dann nicht mehr eintreten.

„Die Ladungsfrist beträgt sieben Tage“, erklärte gestern Maik Engelhardt aus der Barther Amtsverwaltung auf Nachfrage. Das heißt: Bis zu sieben Tage vor der Gemeindevertretersitzung müssen die Mitglieder des politischen Gremiums Einladung und Dokumente zugesandt bekommen haben.

Für die Umstellung auf den elektronischen Weg gibt es aber noch einen weiteren Grund. Weil dadurch die schriftlichen Ladungen in Papierform wegfallen, kann so in der Barther Amtsverwaltung Papier gespart werden – und damit Steuergeld.

Vorerst sollen die Gemeindevertreter ihre Unterlagen aber trotzdem noch in Papierform erhalten, und zusätzlich auf dem elektronischen Weg, wie Engelhardt weiter informierte. Das bedeute zwar für die Verwaltung zunächst einen Mehraufwand. Aber: „Wir wollen das nicht von heute auf morgen komplett ändern“, sagte Maik Engelhardt. Gemeindevertreter, die ihre Schriftstücke auf dem traditionellen Weg erhalten wollen, können dies weiterhin verlangen. Das gelte laut Engelhardt für die Einführungsphase und auch später. Schließlich könne die Amtsverwaltung nicht verlangen, dass sich die Ehrenamtler Geräte und Programme kaufen, mit denen die Dokumente aufgerufen werden können.

Die Verwaltung geht davon aus, dass ein großer Teil der Abgeordneten in den Gemeinden des Amtes Barth von der neuen Variante Gebrauch machen wird. „Bisher hat sich keine Gemeinde dagegen entschieden“, berichtete Engelhardt.

Da Mitglieder weiterhin die Wahl hätten, sei die digitale Umstellung grundsätzlich zu begrüßen. „Es muss nur funktionieren. Wir werden sehen, ob das alles klappt“, sagte Bürgermeisterin Balzer.

Allerdings sollte die Amtsverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen, wie Gemeindevertreterin Christa Neels (CDU) anmerkte. Sie verwies auf die Internetseite des Amtes Barth. Dort seien leider nicht die aktuellen Satzungen der Gemeinde Lüdershagen aufgeführt. „Wenn wir fortan alles elektronisch machen, dann muss auch das klappen“, forderte Christa Neels.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Lüdershagen habe mittlerweile ebenfalls viel per Computer zu erledigen. Darauf verwies Gemeindevertreter Birger Kavelmacher (Wählergemeinschaft für Lüdershagen). Kavelmacher, zugleich Wehrführer, erklärte den Gemeindevertretern in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit eines Internetanschlusses für das Lüdershäger Feuerwehrhaus.

Detlef Lübcke

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