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Barth: Aus Niederdeutschem Bibelzentrum wird Bibelwelt

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Die Leitung der Nordkirche muss der Namensänderung noch zustimmen / Das Haus hat auch ein neues Logo und seit gestern eine neue Leiterin

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Das Niederdeutsche Bibelzentrum gehört seit 15 Jahren zu Barth.

Barth. Das Niederdeutsche Bibelzentrum in Barth erhält einen neuen Namen. Das Haus wird in „Bibelwelt Barth“ umbenannt. „Die Leitung der Nordkirche muss der Namensänderung noch zustimmen“, sagte gestern Ulrich Kahle (50), stellvertretender Leiter des Bibelzentrums. Kahle geht jedoch davon aus, dass die Umbenennung noch in diesem Jahr erfolgen werde.

OZ-Bild

Die Leitung der Nordkirche muss der Namensänderung noch zustimmen / Das Haus hat auch ein neues Logo und seit gestern eine neue Leiterin

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Das Logo ist in den Farben der ’Barther Bibel’ gestaltet worden.“ Ulrich Kahle (50),

stellvertretender Leiter, Bibelzentrum Barth

Der neue Name wurde zum 15-jährigen Bestehen des Bibelzentrum am Reformationstag erstmals vorgestellt. Ebenso das neue Logo des Hauses. „In dem Logo sind die typischen kirchlichen Formen aufgegriffen“, erklärt Kahle: das gotische Fenster, der Abendmahlskelch und der Fisch als Symbol der Christen. Es stelle auch ein doppelseitiges B für die Bibelwelt Barth dar und symbolisiere ein aufgeschlagenes Buch. Das Logo ist in den Farben der „Barther Bibel“ von 1588 gestaltet worden: „Die Farben stehen für die Bereiche, die im Bibelzentrum eine Rolle spielen“, erläutert Kahle: altgelb für die Bildung, blau für Veranstaltungen, rot für das Niederdeutsche und grün für den Bibelgarten.

„Wichtig ist zu wissen, dass keine Änderungen an der inhaltlichen Ausrichtung vorgesehen sind“, sagt Ulrich Kahle. Im Gegenteil: Die erfolgreiche Mischung aus Ausstellung, Bildungsangeboten, der Pflege der niederdeutschen Sprache, der Gartenkunst und der kulturellen Angebote werde fortgesetzt und erweitert.

Seit mehr als einem Jahr befasst sich eine Arbeitsgruppe des Bibelzentrums mit der Veränderung des Erscheinungsbildes. Die Arbeitsgruppe ist auf Initiative des ehemaligen Leiters Johannes Pilgrim gegründet worden. „Der bisherige Name und das Logo haben das Bibelzentrum seit 2001 gut begleitet und bekannt gemacht“, resümiert Ulrich Kahle. Jetzt aber sei die Zeit für eine Aktualisierung gekommen.

Gemeinsam mit der Wismarer Werbeagentur Lachs von Achtern sind nicht nur Name und Logo neu entwickelt worden, unter anderem auch eine Werbekampagne. Im kommenden Jahr soll der Internetauftritt ebenfalls erneuert werden. Ihren ersten Arbeitstag hatte gestern die neue Leiterin des Hauses: Pastorin Nicole Chibici-Revneanu. Allerdings verbrachte sie ihn im schleswig-holsteinischen Ratzeburg.

Die 41-Jährige nimmt dort bis zum Donnerstag an einem Konvent, einer Fachtagung von Pastoren, teil.

Chibici-Revneanu ist am Reformationstag während eines Festgottesdienstes in ihr Amt eingeführt worden. Die promovierte Theologin hat die Leitung zunächst für acht Jahre übernommen.

Die Pastorin hat die Nachfolge des langjährigen Leiters Johannes Pilgrim angetreten. Die aus Österreich stammende Chibici-Revneanu war in den vergangenen sechs Jahre Gemeindepastorin in der Kirchengemeinde Groß Bisdorf bei Greifswald. Dort ist sie am Vortag ihrer Amtseinführung in einem emotionalen Gottesdienst verabschiedet worden. Nicht nur Menschen aus der Kirchgemeinde, sondern viele Einwohner aller Altersgruppen bereiteten der Frau und Mutter zweier Söhne einen herzlichen Abschied.

Das Barther Bibelzentrum wurde am Reformationstag 2001 eröffnet und zählt jährlich rund 10000 Besucher. Dazu zählen viele Schulklassen. Die im ehemaligen Hospitalbau St. Jürgen, einer kleinen Backsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert, untergebrachte Einrichtung informiert über die Geschichte der Region, über das Hospital- und Sozialwesen seit dem Mittelalter und über die Bibel als prägendes Buch für Kirche und Gesellschaft. Zentrales Ausstellungsstück dazu ist die „Barther Bibel“ von 1588.

Ein Porträt über Nicole Chibici- Revneanu lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben.

Detlef Lübcke

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