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Barther Hafen wird zum Schmuckstück

Barth Barther Hafen wird zum Schmuckstück

Hafenstraße soll Ende September fertig sein / Wohn- und Freizeitkomplex geplant

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Rund 100 Millionen Euro wurden seit der Wende in den Barther Hafen investiert.

Quelle: Ernst Fischer

Barth. Auf rund 100 Millionen Euro schätzt der Barther Bauamtsleiter Manfred Kubitz die Gesamtsumme, die in der Nachwendezeit in den Hafen der Vinetastadt und seine angrenzenden Bereiche geflossen ist, um die einstigen Industriegelände städtebaulich und touristisch zu entwickeln. „Darin sind noch nicht die Mittel berücksichtigt, die durch die Eigentümer in die vier Werft- und Marinastandorte gesteckt worden sind“, stellt er klar. „Allein die Stadt hat inklusive der Fördermittel 30 bis 32 Millionen Euro investiert.“

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Hafenstraße soll Ende September fertig sein / Wohn- und Freizeitkomplex geplant

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Es soll hier definitiv kein weiterer Einkaufsmarkt entstehen.“Bauamtsleiter Manfred Kubitz zu den Planungen auf dem ehemaligen Fischfabriksgelände

Bereits in wenigen Jahren, wenn weitere, bereits geplante beziehungsweise beabsichtigte Vorhaben umgesetzt sind, könnte der Wert des nördlichen Stadtbereiches zwischen den beiden Molen und der Trasse Werftstraße-Hafenstraße-Trebin die 150-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, ist er sich sicher.

Rund um den Platz der Freiheit liegen die neuen Ver- und Entsorgungsleitungen in der Erde, gegenwärtig wird am Unterbau der Straßen gearbeitet. Markierungen und bereits gesetzte Tiefborde lassen die zukünftige Straßenführung erahnen. Zwei Wochen hatten die Arbeiten im Rückstand gelegen, eine Woche wurde aber mittlerweile aufgeholt. Spätestens am 30. September solle die Asphaltdecke aufgebracht und die Hafenstraße wieder für den Verkehr freigegeben sein, wie Manfred Kubitz versichert. Die Pflasterung der Zufahrt zur zukünftigen Tiefgarage des Speichers II werde einen Monat länger in Anspruch nehmen und am 31. Oktober fertiggestellt sein.

Bereits im späten Frühjahr ist die Überholung des Sowjetischen Ehrenmals abgeschlossen worden. Während die Erneuerung des Sockels die Stadt bezahlt hatte, waren für die Sanierung des Reliefs 35

000 Euro durch die russische Botschaft zur Verfügung gestellt worden. „Die gesamte parkähnliche Grünanlage vor der Klostermauer mit ihren Wegen und Pflanzen wird nach der Fertigstellung 120000 Euro gekostet haben“, so der Bauamtsleiter.

Der angrenzende historische Speicher II – in ihm sollen 71 Wohneinheiten und eine Gaststätte entstehen – wurde in der Vergangenheit bereits entkernt. Gegenwärtig laufen in der Baugrube der Tiefgarage noch die Entwässerungspumpen, um den Grundwasserspiegel abzusenken. Für Ende August ist dann der Beginn der eigentlichen Aus- und Umbauarbeiten geplant.

Im Zusammenhang mit dem Speicher II würde der Investor ab 2017 auch gern das benachbarte Fischfabriksgelände mit einem Wohn- und Freizeitkomplex bebauen. „Damit könnten dringend benötigte Einrichtungen zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur sowie zur Saisonverlängerung in unserer Stadt geschaffen werden. Es soll hier aber definitiv kein weiterer Einkaufsmarkt entstehen“, entkräftete Manfred Kubitz in der Stadt umherwabernde Gerüchte. Erst müsse der Investor jedoch sein Projekt der Verwaltung vorstellen, was Ende August geschehen werde. „Wenn unsere Prüfung ergibt, dass alles in Ordnung ist, wird es in die Fachausschüsse weitergeleitet. Die Entscheidung über den Verkauf des Geländes fällen letztendlich die Stadtvertreter.“

Volker Stephan

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