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Bibelzentrum: Ab 2017 mit neuem Parkplatz

Barth Bibelzentrum: Ab 2017 mit neuem Parkplatz

Minister Mathias Brodkorb schaut auf Kultur-Tour in Barth vorbei

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Gespräch über Kult, Kultur und Kirche: Mathias Brodkorb (l.) und Johannes Pilgrim.

Quelle: Detlef Lübcke

Barth. Nach Integrations-Ministerin Birgit Hesse (SPD) am Donnerstag hatte die Stadt Barth gestern gleich noch einmal Ministerbesuch aus Schwerin. Mathias Brodkorb (SPD), Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, stattete dem Niederdeutschen Bibelzentrum eine Stippvisite ab. Brodkorb war einer Bitte von Johannes Pilgrim, dem Leiter des Bibelzentrums, gefolgt.

Bereits auf den zwei Kultur- Touren in den Vorjahren habe ich immer sehr gute Einblicke und Anregungen erhalten.“Mathias Brodkorb (SPD), Kulturminister

Dort werden dann auch Reisebusse mit Besuchergruppen parken können.“ Johannes Pilgrim,

Leiter des Bibelzentrums

„Ich hatte mir gewünscht, mit dem Minister ein Gespräch über Kult, Kultur und Kirche zu führen“, erklärte Pilgrim. Beide gingen dabei besonders auf das Verhältnis von Religion und Kultur in Mecklenburg- Vorpommern ein.

Johannes Pilgrim informierte darüber, dass das Bibelzentrum im kommenden Jahr über einen Grundstückstausch und mit Sponsorenhilfe einen neuen Besucherparkplatz bekommen werde. „Dort werden dann auch Reisebusse mit Besuchergruppen parken können“, sagte Pilgrim erfreut. Bislang bestehe für Reisebusse wegen des fehlenden Platzes nur die Möglichkeit, am Bahnhof zu parken. „Der Fußweg wird für die Besucher dann viel kürzer sein“, sagte Pilgrim.

Er berichtete auch vom 25. Jubiläum der Plattform „Plattdütsch in de Kark“ vor Kurzem im Bibelzentrum. Vorträge, eine musikalische Lesung, ein plattdeutscher Gottesdienst und eine Besichtigung der Kirchenbibliothek in Barth gehörten zum Festprogramm. In Norddeutschland gibt es eine ganze Reihe von plattdeutschen kirchlichen Arbeitsgruppen. Sieben davon haben sich am 1. Mai 1990 zur Plattform „Plattdütsch in de Kark“ zusammengeschlossen.

Vom Bibelzentrum reiste Brodkorb weiter zur historischen Kirchenbibliothek. Dessen Förderverein ist vor zwei Jahren für sein Engagement um die Erhaltung des Buchbestandes mit einem Europa- Nostra-Award ausgezeichnet worden. Die Kirchenbibliothek kennen zu lernen, war ein Wunsch des Ministers. Dr. Gerd Albrecht vom Förderverein berichtete über ein neues Projekt. Darin soll die Barther mit weiteren Kirchenbibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern vernetzt und erschlossen werden. Ziel ist es, sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit ihre wissenschaftliche Nutzung zu fördern. Betreut und unterstützt wird das zunächst bis 2017 angelegte Vorhaben von der evangelischen Nordkirche und der Universität Rostock.

Der Förderverein der Kirchenbibliothek hat Teile des historischen Bestandes gesichert. Alle mittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln sind in den vergangenen Monaten restauriert werden. Die 40000 Euro für die Restaurierung kamen größtenteils von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts mit Sitz in Berlin. Mit der Sicherung des historischen Bestandes ist ein erstes großes Restaurierungsvorhaben umgesetzt worden.

Die historische Kirchenbibliothek von St. Marien wurde 1398 erstmalig erwähnt. Im April 2013 war die über 600 Jahre alte Büchersammlung feierlich wiedereröffnet worden. Zuvor war sie durch Feuchtigkeit und Schimmelbefall bedroht gewesen. Die rund 4000 Bücher waren im Zentrum für Bucherhaltung Leipzig gereinigt worden. Die Bibliotheksräume waren saniert und neu eingerichtet worden, zudem wurde damals ein Ausstellungsbereich gestaltet.

Bevor er nach Barth weiterreiste, besuchte Mathias Brodkorb das Darß-Museum im Ostseebad Prerow.

Heute endet Brodkorbs dreitägige Kultur-Tour durch Mecklenburg-Vorpommern. Anliegen war es, sich mit vielen Kulturschaffenden über ihre Arbeit auszutauschen, Kultureinrichtungen und Veranstaltungen zu suchen. „Bereits auf den zwei Kultur-Touren in den Vorjahren habe ich immer sehr gute Einblicke und Anregungen erhalten. Sie hat deshalb einen festen Platz in meinem Terminkalender gefunden“, sagte der Minister. In diesem Jahr zählten Heimatpflege, Literatur und Film zu den Schwerpunkten.

Detlef Lübcke

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