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Der harte Weg zum Gastwirt

Barth Der harte Weg zum Gastwirt

Dirk „Moppi“ Schottenhammel bildet seit Jahren aus – Irrtümer nicht ausgeschlossen

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Dirk Schottenhammel hat Franziska Müller ausgebildet.

Quelle: Foto: V. Stephan

Barth. Die Ausbildung des gastronomischen Nachwuchses gehört für Gastwirt Dirk „Moppi“ Schottenhammel (51), Betreiber der Gaststätte „Vinetablick“ am Barther Hafen, seit fast zwei Jahrzehnten zum beruflichen Alltag. Seit 1997 bildet der gelernte Koch bei laufendem Betrieb Fachkräfte im Gastgewerbe aus, zunächst unter den beengten Bedingungen des alten Vereinsgebäudes auf dem Gelände des Barther Segler-Vereins. Mit dem kompletten Umbau des Flachbaus, der Erweiterung der Gaststätte und der Schaffung einer modernen Küche sind hier vor zwölf Jahren auch die Voraussetzungen für die praktische Ausbildung von Restaurantfachleuten und Köchen geschaffen worden.

Habe er vor der Erweiterung der Gaststätte immer nur einen Jugendlichen beim Start in das Berufsleben begleiten können, wären es nun dank der fast verdoppelten räumlichen Kapazität zwei oder manchmal sogar drei gleichzeitig, berichtete er. Etwa 15 Schulabgänger hätten bisher eine dieser Ausbildungen begonnen, aber leider nur sechs bis zum entsprechenden Abschluss durchgehalten, gestand er zu seinem Bedauern ein. „Manche haben nach nicht einmal einer Woche das Handtuch geworfen. Da waren völlig falsche Vorstellungen über den Beruf im Spiel“, ist er überzeugt. Um solche Irrtümer von vornherein auszuschließen, bietet er Schulabgängern die Möglichkeit zu einem unverbindlichen Berufspraktikum an. „Angesichts des zu bewältigenden Pensums und der unattraktiven Arbeitszeiten hält sich die Begeisterung für die Branche heute sehr in Grenzen.“

Um so mehr freut es den Vollblutgastronomen, wenn ein ihm anvertrauter Jugendlicher unbeirrt auf sein Ziel zusteuert. So wie seine 22-jährige Restaurantfachfrau Franziska Müller, die stolz auf eine erfolgreiche berufliche Entwicklung zurückblicken kann. „Obwohl ich eigentlich Pflegefachkraft oder Verkäuferin werden wollte, bewarb ich mich um ein berufsorientiertes Praktikum in der Küche. Das hatte sich einfach so ergeben.“ Weil die Praktikantin keine Berührungsängste mit fremden Menschen zeigte, orientierte Dirk Schottenhammel sie auf die „Fachkraft im Gastgewerbe“ um. „Im Falle eines guten Abschlusses hatte ich ihr versprochen, sie für ein weiteres Jahr bei der Vorbereitung auf die Prüfung zur Restaurantfachfrau zu unterstützen“, so ihr einstiger Ausbilder. Das zahlte sich aus:

Im November 2016 bestand Franziska Müller ihre Prüfung, seit dem 1. Januar hat sie einen regulären Arbeitsvertrag als Restaurantfachfrau in der Tasche.

Volker Stephan

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