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Ekhof-Preis für Hitler-Darstellerin

Barth/Schwerin Ekhof-Preis für Hitler-Darstellerin

Theaterfreunde zeichnen am Sonntag in Schwerin die Barther Schauspielerin Caroline Wybranietz aus

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Caroline Wybranietz (M.) als Hitler-Darstellerin in der Polit-Satire „Er ist wieder da“ mit Christoph Götz (l.) und Kai Windhövel.

Quelle: Fotos: Theater

Barth/Schwerin. Die Schauspielerin Caroline Wybranietz wird am Sonntag mit dem Conrad-Ekhof- Preis 2016 der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin ausgezeichnet. „Caroline Wybranietz hat in der Polit-Satire ’Er ist wieder da’ als Hitler-Darstellerin ein hervorragendes schauspielerisches Talent bewiesen und in vielen weiteren Rollen mit Schauspiel, Gesang und Tanz das Publikum begeistert“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

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Theaterfreunde zeichnen am Sonntag in Schwerin die Barther Schauspielerin Caroline Wybranietz aus

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Auf der Bühne fängt sie an ’zu leuchten’.“ Wolfgang Bordel,

Intendant der

Vorpommerschen

Landesbühne

Caroline Wybranietz wurde 1990 in Barth geboren. Seit ihrem zehnten Lebensjahr ist sie fest mit dem Theater verwachsen. Sie spielte im Barther Jugendensemble. 2012 beendete Wybranietz an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz ihre Schauspielausbildung und wurde Ensemblemitglied der Vorpommerschen Landesbühne. Sie spielte unter anderem drei Jahre lang die Rolle der „Rosa“ im Vineta-Zyklus von „Buchenbeinern und Sandtreibern“.

Heute ist Wybranietz festes Ensemblemitglied des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin.

Wolfgang Bordel, Intendant der Vorpommerschen Landesbühne, freut sich mit Caroline Wybranietz über die Jury-Entscheidung. Er erinnert sich: „Ich habe sie mit 15 oder 16 Jahren auf der Bühne in Barth gesehen. Auf der Bühne fängt sie an ’zu leuchten’“. Im Alltag sei Caroline Wybranietz für ihn eher unauffällig gewesen. „Aber sie hat so einen listigen Humor, der gefiel mir besonders“, ergänzt Bordel. Caroline Wybranietz sei eine Ensemble-Spielerin. Sie sei wichtig für die Bühnenkollegen und könne andere mitziehen. „Das ist eine ganz wichtige Eigenschaft für Schauspieler“, betont Wolfgang Bordel. Der Intendant weiter: „Wer sie damals auf der Bühne gesehen hatte, wusste, dass sie das Zeug zu einer großen Schauspielerin hat.“

Mit dem Ekhof-Preis ehrt die Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters jährlich am Ende einer Spielzeit hervorragende Leistungen junger Künstler. Der Preis ist nach dem „Vater der deutschen Schauspielkunst“ Conrad Ekhof (1720-1778) benannt. Ekhof gründete 1753 in Schwerin die erste deutsche Schauspiel-Akademie. Der Preis wird seit 1998 von den Theaterfreunden verliehen.

Im vergangenen Jahr ist der Conrad-Ekhof-Preis für junge, begabte Künstler an die Neubrandenburger Schauspielerin Josefin Ristau verliehen worden.

Detlef Lübcke

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