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Fuhlendorf: Sporthalle geplant

Fuhlendorf Fuhlendorf: Sporthalle geplant

Die Gemeindevertreter Fuhlendorfs haben den Haushalt 2016 beschlossen. Einstimmig wurde dem Zahlenwerk am Montagabend zugestimmt, obwohl der Haushalt ein Defizit aufweist.

Fuhlendorf. Die Gemeindevertreter Fuhlendorfs haben den Haushalt 2016 beschlossen. Einstimmig wurde dem Zahlenwerk am Montagabend zugestimmt, obwohl der Haushalt ein Defizit aufweist. Bei einem Gesamtvolumen von rund 1,7 Millionen Euro fehlen in diesem Jahr 144180 Euro, um diese Ausgaben zu decken. Mit dem Minus aus dem vergangenen Jahr dürfte das Loch bis Ende 2016 auf fast 260000 Euro anwachsen. „Den Fehlbetrag können wir nicht wegdiskutieren“, sagte Fuhlendorfs Bürgermeister Eberhard Groth (CDU). Das führt dazu, dass die Gemeinde sparen muss. „Und zwar in allen Positionen. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir kleine Schritte machen müssen“, so Groth weiter. Immerhin: Die freiwilligen Leistungen, also unter anderem die Unterstützung von Vereinen, wurden in diesem Jahr noch nicht gekürzt. Zudem sei auch noch nicht abzusehen, ob am Ende des Jahres auch in der Abrechnung der Fehlbetrag steht. Das hängt davon ab, ob die Investitionsmaßnahmen umgesetzt werden können. Dann würde die Gemeinde ihren Anteil dafür ausgeben.

So ist geplant, hinter der Kindertagesstätte eine Sport- und Freizeithalle zu errichten. „Ob es uns gelingt, ist schwer zu sagen“, so Eberhard Groth, „aber es wäre dann einer runde Sache.“ Zur Erinnerung: 2011 wurde eine neue Kita für 1,9 Millionen Euro am Sportplatz der Gemeinde gebaut. Das 550 Quadratmeter große Gebäude bietet zwölf Krippen-, 32 Kindergarten- und 15 Hortkindern Platz.

Die Zahl der betreuten Kinder habe sich seitdem von 26 auf zwischen 52 und 57 Kinder verdoppelt.

Mit der Sporthalle soll ein Angebot für die Kinder, die weiteren Bürger der Gemeinde aber auch für Urlauber geschaffen werden. Kostenpunkt: rund 1,9 Millionen Euro. Die Gemeinde hofft auf Fördermittel, die den Großteil decken sollen. In diesem Jahr stehen laut Eberhard Groth die Planungen für das Sporthallenprojekt an. Frühestens 2017 könne die Realisierung in Betracht gezogen werden.

Besser sieht es da in Sachen Straßenbau aus. Am 17. Februar flatterte dem Bürgermeister ein Schreiben ins Haus, das Fördermittel in Aussicht stellt. Der Mittelweg in Fuhlendorf soll ausgebaut werden. Noch in dieser Woche sollen sämtliche Unterlagen für die Fördermittelbewilligung eingereicht werden. In den Haushalt 2016 wurden die Kosten für das Projekt noch mit eingearbeitet. Knapp 115000 Euro soll der Eigenanteil der Gemeinde betragen, angesichts der klammen Kassen kreditfinanziert. Knapp 213000 Euro Fördermittel soll es darüber hinaus vom Landwirtschaftsministerium geben.

Von Robert Niemeyer

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