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„Knirpsenland“ wird größer

Trinwillershagen „Knirpsenland“ wird größer

Erweiterung der Kita wird 2017 größtes Bauprojekt in Trinwillershagen

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Die Kindertagesstätte „Knirpsenland“ in Trinwillershagen. Bis Dezember soll sie größer und moderner werden.

Quelle: Foto: Detlef Lübcke

Trinwillershagen. Ach, könnte es doch schon Weihnachten sein. Kita-Kinder und Eltern in Trinwillershagen sehnen den Dezember schon jetzt herbei. Bis dahin soll nämlich die Kindertagesstätte „Knirpsenland“ endlich modernisiert und erweitert sein. Das gab Trinwillershagens Bürgermeister Achim Markawissuk (Wählergemeinschaft Gemeindeentwicklung/Kultur/Gewerbe) während der jüngsten Gemeindevertretersitzung bekannt.

 

OZ-Bild

Die Baugenehmigung liegt seit Kurzem vor. Achim Markawissuk Bürgermeister Trinwillershagen

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Die Modernisierung und Erweiterung der Einrichtung sei das größte Investitions- und Bauvorhaben der Gemeinde in diesem Jahr. „Im Mai soll Baubeginn sein, das wollen wir schaffen“, sagte Markawissuk.

Die Baugenehmigung liege seit Kurzem vor.

Den Bauantrag hätte die Gemeinde im Dezember 2015 gestellt. „Für mich ist nur verwunderlich, dass erst ein Jahr später das Brandschutzgutachten vom Bauamt des Landkreises weitergegeben worden ist zur Prüfung“, sagte der Bürgermeister. Er wiederholte: „Erst ein Jahr später!“ Nichtsdestotrotz liege die Genehmigung ja nun vor, um mit dem Bau pünktlich beginnen zu können. „Wir müssen in diesem Jahr bauen, weil sonst die Fördermittel wegfallen würden“, umriss Achim Markawissuk die Dringlichkeit.

Der Förderbescheid des Landkreises Vorpommern-Rügen liege vor, informierte der Bürgermeister. Diese Bewilligung beziehe sich auf den Anbau, der für mehr Platz neu hinzukommen solle. Einen weiteren Förderbescheid, für die Rekonstruktion des Gebäudes, erwarte die Gemeinde Anfang März vom Landwirtschaftsministerium. Die Bewilligung dieser Mittel gelte bereits als sicher.

Der Kita-Betrieb solle für die Zeit der Bauarbeiten in das ehemalige Schulnebengebäude im Ort verlagert werden. Den Freizug des Schulnebengebäudes werde die Gemeinde organisieren. „Wir sind schon dabei, die Auslagerungen vorzubereiten“, ließ der Bürgermeister wissen. Bis Ende April sollen sie abgeschlossen sein. Am 28. Februar solle es ein Gespräch geben, bei dem weitere Einzelheiten beraten würden. Das Ingenieurbüro werde bis Ende März die Ausschreibungsunterlagen vorbereiten. Bis Anfang April sollen sie verschickt werden. Die Entscheidungen über die Auftragsvergabe wolle die Gemeinde dann Anfang Mai treffen.

760000 Euro sollen in die Rekonstruktion und Erweiterung der Einrichtung investiert werden. Für den Eigenanteil will die Gemeinde einen Kredit aufnehmen. „Vom Haushalt her ist das in diesem Jahr möglich“, sagte Markawissuk. 60 moderne Kita-Plätze soll Trinwillershagen dadurch bekommen. 2015 hatte die alte Elektroleitung einen Brand im Kindergarten ausgelöst. Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass ein dringender Sanierungsbedarf bestehe. Nicht nur bei der Elektroinstallation, auch beim Schallschutz, teilweise für die die Sanitärinstallation und den Fußbodenbelag. „Es wäre Unsinn gewesen, nur Stückwerk zu machen“, so Achim Markawissuk.

Daher habe sich die Gemeinde gleich für eine Rekonstruktion und Erweiterung der Kita ausgesprochen. Trinwillershagen bekomme dann eine moderne Kindertagesstätte, die auf lange Zeit Bestand hätte.

Detlef Lübcke

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