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Barth Neuer Klassenraum für Grundschule

Platzmangel: In den Sommerferien wurde im Hort der Mehrzweckraum für die Schüler umgebaut

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Marvin Wendlandt und Horterzieherin Sabine Herzky in einem der beiden neuen Klassenzimmer.

Quelle: Carolin Riemer

Barth. Während die Kinder und Jugendlichen noch die letzten Ferienwoche genießen können, hat am Montag in den Barther Schulen für die Lehrkräfte bereits die Vorbereitungswoche begonnen. Und auch in den Sommerferien herrschte dort keine Ruhe. Statt Deutsch und Mathe standen Maler- und Bauarbeiten sowie die Grundreinigung auf dem Stundenplan.

Neues Schuljahr

77 Schüler besuchen im kommenden Schuljahr die Evangelische Grundschule, 19 davon sind Erstklässler.

372 Schüler werden ab Montag am Regionalschulteil unterrichtet. Den Gymnasialteil besuchen 413 Mädchen und Jungen.

80 Schüler sind an der   Förderschule „Jan-Amos-Komensky“, davon zehn neue.

291 Schüler besuchen die Grundschule „Friedrich Adolf Nobert“, davon 79 Erstklässler.

Vor allem in der Barther Grundschule „Friedrich Adolf Nobert“ musste eine Lösung her. Da die Schule im neuen Schuljahr 79 Erstklässler begrüßt – im Schuljahr 2014/15 waren es noch 66 – reichte der Platz nicht mehr aus. „Mit dem Anstieg der Schulanfänger ist eine zusätzliche ersten Klasse, also die Vierzügigkeit der ersten Klasse, erforderlich“, hieß es seitens der Schulleiterin Birgit Roßmann.

Ein zusätzlicher Klassenraum musste her. Da allerdings die Raumkapazitäten im Haupt- und Nebengebäude der Grundschule ausgeschöpft seien, wurde der Mehrzweckraum im Hortbereich zu einem Klassenraum umgebaut sowie ein weiterer Raum geschaffen, der dann voraussichtlich als DAZ-Raum (Deutsch als Zweitsprache) genutzt werden soll.

Für den Hort, der den Mehrzweckraum als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum nutzte, gebe es auch eine Lösung. Vereine, wie die Lebenshilfe, sowie die Feuerwehr hätten schon ihre Räume angeboten. Der neu entstandenen Klassenraum soll außerdem nach Unterrichtsschluss auch von den Hortkindern für die Hausaufgaben genutzt werden. Auch eine Bibliothek wird dort eingerichtet. Die Grundschüler, die den Mehrzweckraum des Hortes bei schlechtem Wetter für den Sportunterricht nutzten, würden in Zukunft zur Turnhalle gefahren. „Das Budget für den Schulbus zur Turnhalle wurde entsprechend angehoben“, hieß es seitens der Stadt Barth, der Trägerin der Grundschule. Bei den Umbauarbeiten habe die Stadt von Beginn an mit Hort- und Schulleitung eng zusammengearbeitet.

Sowieso würden in den kommenden Jahren Veränderungen anstehen. So plant die Stadt eine Zusammenlegung der Schulstandorte. Am Gebäude des Gymnasialen Schulteils am Standort Uhlenflucht soll ein Anbau entstehen. Danach steht ein Umzug des Regional- Schulteils an, damit verbunden eine Zusammenlegung beider Schulen zur Kooperativen Gesamtschule. Am Standort der Regionalen Schule sollen dann Grundschule und Hort einziehen. Diese Pläne ließen sich aufgrund der angespannten Haushaltssituation der Stadt Barth allerdings nur mit einer hohen Fördermittelquote umsetzen, erklärte Doreen Pohland, Amtsleiterin Kämmerei/Kita/Schulen. Derzeit würden allerdings noch keine Fördermittelzusagen vorliegen. Trotzdem rechne die Verwaltung spätestens bis zum Schuljahresbeginn 2019/2020 mit der Umsetzung des Projekts.

Aufgrund der geplanten Zusammenlegungen standen am Gymnasialen und am Regionalen Schulteil in Barth in den Sommerferien keine großen Baumaßnahmen an, lediglich die Grundreinigung stand auf dem Programm. In der Förderschule „Jan-Amos-Komensky“ wurden die Sommerferien für die Reinigung sowie für Malerarbeiten im ersten Obergeschoss genutzt. In der Evangelischen Grundschule standen keine großen Bauarbeiten an. Während der Ferien wurde im Hort drei Wochen lang ein Programm geboten. Im Schuljahr 2016/2017 spiele an der Grundschule das Thema „500 Jahre Reformation“ eine wichtige Rolle.

Gemeinsam mit dem Bibelzentrum seien ab Oktober Projekte geplant.

Anika Wenning

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