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Neuer Platz für Schutt und Schrott eröffnet

Barth Neuer Platz für Schutt und Schrott eröffnet

Barther müssen ihre Werststoffe künftig im Gewerbegebiet am Betonwerk entsorgen / Gefährliche Stoffe müssen vorerst noch nach Stralsund transportiert werden

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Andreas Togert arbeitete bislang in Ribnitz. Nun ist er einer von zwei Mitarbeitern des neuen Wertstoffhofes im Barther Gewerbebetrieb am Betonwerk.

Quelle: Fotos: Carolin Riemer

Barth. Ein neuer Platz für Schrott, Schutt und Grünschnitt: Seit gestern läuft der Betrieb im neuen Wertstoffhof im Gewerbegebiet am Betonwerk in Barth. Der ehemalige Hof am Mastweg nimmt von nun an keine alten Möbel, Computer & Co mehr an.

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Barther müssen ihre Werststoffe künftig im Gewerbegebiet am Betonwerk entsorgen / Gefährliche Stoffe müssen vorerst noch nach Stralsund transportiert werden

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Nicht nur die Adresse hat sich geändert, auch der Betreiber ist seit gestern nicht mehr der Umweltdienst Barth, sondern der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises mit Sitz in Stralsund. 400

000 Euro investierte er in das 2500 Quadratmeter große Gelände.

Warum der Vertrag des Umweltdienstes für den Bereich der Wertstoffe nicht verlängert wurde, erklärt Karmen Wiechmann, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft zuständig ist. „Künftig wird der Sperrmüll in Barth von der Firma Alba abgeholt und nicht mehr von uns. Wir wollten diesen beiden Kollegen, die früher den Sperrmüll abtransportierten, jedoch eine neue Perspektive bieten und beschäftigen sie nun auf dem Wertstoffhof weiter.“ Torsten Ewert, technischer Leiter im Eigenbetrieb, fügt ergänzend hinzu, „dass ein Konzept des Landkreises besagt, die Abfallwirtschaft möglichst in Eigenregie und nicht von Subunternehmen leiten zu lassen“.

Doch nicht alle Stoffe können wie bisher im alten Verwertungshof abgegeben werden. Um beispielsweise Asbest, Mineralfasern und Teerpappe loszuwerden, müssen die Barther nun erst einmal lange Fahrtwege in Kauf nehmen. Sogenannte „gefährliche Stoffe“ nimmt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft im Gegensatz zum Umweltdienst Barth noch nicht an. Erst in Stralsund oder Samtens auf Rügen haben die Wertstoffhöfe eine Genehmigung, diese Abfälle zu sammeln. „Wir arbeiten daran, diese Genehmigung auch schnell für Barth zu bekommen“, verspricht Ewert.

Silke Wienczkowki aus Velgast war gestern eine der ersten Nutzerinnen des neuen Hofes. Ihren alten Drucker wurde sie schnell in einem der Container los. Die Mitarbeiter trennen die Stoffe und führen sie dann den einzelnen Verwertungsstrecken zu, das hängt vom Material ab. Einiges wird auseinandergebaut und in Einzelteilen vom Eigenbetrieb weiterverkauft. „Es ist wichtig, Schrott und Schutt bei uns abzugeben und nicht illegal im Wald zu entsorgen. Je mehr wir von den alten Materialien vermarkten können, desto geringer sind die Abfallgebühren“, erklärt Karmen Wiechmann. Gestern erklärte sie das auch den Schülern der vierten Klasse aus der Barther Nobert-Grundschule. Die 21 Kinder zogen gestern zwanzig Gewinner aus einer Verlosung. Die Abfallwirtschaft hatte nach Einführung der braunen Bio-Tonnen im Januar und Februar gelbe und grüne Karten an die Abfallentsorger verteilt — je nachdem, ob sie ihren Müll gut oder mangelhaft trennten.

Gewinner der Verlosung

Wer den Müll in seiner braunen Bio-Tonne vorbildlich trennte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen. Gestern wurden zwanzig Preise verlost. Den Hauptpreis, zwei Freikarten für die Störtebeker-Festspiele in Ralswiek, gewann Henry Gerasch aus Splietsdorf. Falko Röwer aus Ribnitz-Damgarten kann sich über zwei Freikarten für das Ozeaneum in Stralsund freuen und ebenfalls zwei Freikarten allerdings für den Vogelpark Marlow erhält Waldemar Schuldt aus Richtenberg. Alle 20 Gewinner werden per Post informiert.

Von Carolin Riemer

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