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Neues Licht hilft beim Schutz der Umwelt

Lüdershagen Neues Licht hilft beim Schutz der Umwelt

Lüdershagen erhält Leuchten mit LED-Technik / Die Hälfte der Kosten gibt es aus einem EU-Fonds / Innenministerium drängt auf eine Straßenausbaubeitragssatzung

Lüdershagen. Die Gemeinde Lüdershagen will einen Teil ihrer Straßenbeleuchtung erneuern. 28 neue Lichtpunkte wird Lüdershagen in der Siedlungsstraße, im Heideweg und Auf dem Hof erhalten. Sie sollen 16 alte Straßenleuchten ersetzen, die an den inzwischen nicht mehr vorhandenen Freileitungsmasten des regionalen Energieversorgers angebracht waren. Diese Beleuchtung wurde mit Quecksilber- oder Natriumdampflampen betrieben. Die neuen Leuchten werden mit umweltfreundlicherer LED-Technik ausgestattet sein. Das Gute für die Umwelt: Damit fallen jährlich etwa vier Tonnen weniger Kohlendioxid an.

 

OZ-Bild

Die jetzigen Leuchten, wie hier in der Siedlungsstraße, sollen bleiben. Die neuen werden 16 alte Straßenlampen ersetzen, die an Freileitungsmasten angebracht waren.

Quelle: Fotos: Detlef Lübcke
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Die Forderung wird bleiben. Das Thema Straßen- ausbaubeitrags- satzung wird uns sicherlich in der nächsten Zeit beschäftigen.“ Bürgermeisterin Gerhild Balzer (Wählergemeinschaft für Lüdershagen)

Quelle:
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Die jetzigen Leuchten, wie hier in der Siedlungsstraße, sollen bleiben. Die neuen werden 16 alte Straßenlampen ersetzen, die an Freileitungsmasten angebracht waren.

Quelle: Fotos: Detlef Lübcke
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Die Forderung wird bleiben. Das Thema Straßen- ausbaubeitrags- satzung wird uns sicherlich in der nächsten Zeit beschäftigen.“ Bürgermeisterin Gerhild Balzer (Wählergemeinschaft für Lüdershagen)

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Erneuert werden sollen auch die Masten und ein rund 2000 Meter langes Erdkabel.

„Die Ausschreibung läuft“, informierte Bürgermeisterin Gerhild Balzer (Wählergemeinschaft für Lüdershagen) während der jüngsten Gemeindevertretersitzung. „Ich hoffe, dass bis zum Beginn der dunklen Jahreszeit alles fertig ist“, sagte sie. Allein die Leuchten zu beschaffen, dauere für den Handwerksbetrieb etwa ein Vierteljahr.

Mit einem Zuschuss von 46824,18 Euro unterstützt das Energieministerium die Gemeinde. Das entspricht 50 Prozent der Gesamtkosten. Die Mittel werden aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ zur Verfügung gestellt. Er fördert Projekte zur Umsetzung des Aktionsplans gemäß der Klimaschutz-Richtlinie.

In die anderen 50 Prozent sollte ursprünglich eine Kofinanzierung mit einfließen, die den Eigenanteil der Gemeinde halbiert hätte. Doch das Schweriner Innenministerium stellte sich quer. Es fordert eine Straßenausbaubeitragssatzung. Sie regelt die Kostenbeteiligung von Grundstückseigentümern. Mit dieser Satzung können Anlieger auch an den Kosten für den Bau oder die Sanierung von Straßenbeleuchtung, Rad- und Fußwegen beteiligt werden. „Da wir keine Straßenausbaubeitragssatzung haben, hätten wir eine Kofinanzierung so nicht genehmigt bekommen“, berichtete Gerhild Balzer unter Berufung auf ein Schreiben aus dem Ministerium. Die Kofinanzierung betrage jetzt etwa ein Viertel des Eigenanteils.

Die Bürgermeisterin ist sich sicher: Das Innenministerium werde weiter auf Straßenausbaubeiträge drängen. „Die Forderung wird bleiben. Das Thema Straßenausbaubeitragssatzung wird uns sicherlich in der nächsten Zeit beschäftigen", sagte Balzer.

In der Gemeindevertretung gibt es zu dieser Satzung eine geteilte Meinung. Birger Kavelmacher (Wählergemeinschaft für Lüdershagen) lehnte sie ab.

Auf lange Sicht werde sich die Gemeinde sicher nicht dagegen verschließen können. „Irgendwann wird dadurch vielleicht auch die Genehmigung des Haushaltes infrage gestellt sein“, befürchtet Gerhild Balzer.

Gemeindevertreterin Christa Neels (CDU) pflichtete bei: „Eines Tages wird es uns treffen. Wir werden keine Kredite mehr bewilligt bekommen, wenn wir nicht aus eigener Kraft Straßenmaßnahmen bewältigen können.“

Seit der Wende sind in Lüdershagen alle Straßen erneuert worden, bis auf den Teich- und Weidenweg. Dort haben die Erneuerungsarbeiten vor wenigen Tagen begonnen.

Detlef Lübcke

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