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Pruchten hat mit kleinem Hafen Großes vor

Pruchten Pruchten hat mit kleinem Hafen Großes vor

Die Gemeinde möchte das urige Fleckchen Natur zu einem Wasserwanderrastplatz und Standort für schwimmende Ferienhäuser werden lassen / Dafür ist nun ein Treffen im Wirtschaftsministerium geplant

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Pruchten hat einen kleinen Hafen. Er ist umgeben von noch ursprünglicher Natur.

Quelle: Detlef Lübcke

Pruchten. Der Hafen in Pruchten bei Barth soll touristisch als Wasserwanderrastplatz und Standort für schwimmende Ferienhäuser entwickelt werden. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Der Bürgermeister und das für die Gemeinde zuständige Amt Barth sind in diesem Zusammenhang beauftragt worden, die ersten notwendigen Schritte zu veranlassen.

Wir haben nun einen ersten Gesprächs-

termin.“Bürgermeister

Andreas Wieneke (SPD)

Das wäre zu tun

3 Arbeitsschritte müssten zunächst erledigt werden, wenn sich die Möglichkeit einer Förderung abzeichnen sollte: Die Wasserflächen des Hafens müssten inkommunalisiert werden. Parallel dazu müsste ein Bebauungsplan für einen Wasserwanderrastplatz aufgestellt werden. Der Förderantrag müsste durch ein Planungsbüro erarbeitet werden.

Zurzeit gibt es noch keinen Bebauungsplan für die Gemeindeflächen des Hafens. Außerdem sind Teile des Hafens noch nicht einmal inkommunalisiert, das heißt, sie gehören nicht zum Gemeindegebiet. Die ersten notwendigen Schritte wären demnach die Inkommunalisierung, das Aufstellen eines Bebauungplanes sowie das Einwerben und Beantragen von Fördermitteln.

Für Letzteres soll es noch im April einen ersten Gesprächstermin im Schweriner Wirtschaftsministerium geben, wie Bürgermeister Andreas Wieneke (SPD) ankündigte. Die nun von den Gemeindevertretern getroffene Grundsatzentscheidung zur Hafenentwicklung sei zur Vorbereitung dieses Gespräches hilfreich.

Bereits seit einigen Jahren gibt es in Pruchten Überlegungen, aus dem kleinen Hafen mehr zu machen. Unter anderem gab es einen Interessenten, der den Hafen gern als Liegeplatz für Hausboote nutzen wollte. Hausboote könnten die touristische Attraktivitat der Gemeinde Pruchten erheblich steigern. Darüber sind sich die Gemeindevertreter einig.

Allerdings konnte die Idee des Eigners der Hausboote bislang nicht umgesetzt werden. Der Grund: Hausboote gelten nach der Landesbauordnung als Bauwerke. Und diese müssen über ein Bauantragsverfahren genehmigt werden. Bisher steht einer Genehmigung entgegen, dass es keinen Bebauungsplan für die Gemeindeflächen des Hafens gibt und Teile des Areals nicht zum Pruchtener Gemeindegebiet gehören.

Wie Bürgermeister Andreas Wieneke anklingen ließ, scheint es dennoch erfolgversprechend zu sein, Fördermittel für eine Investition in einen Wasserwanderrastplatz einzuwerben. Das soll nun in Schwerin versucht werden.

Der Gedanke einer Inkommunalisierung ist nicht neu. Schon in einer vorangegangenen Sitzung hatten die Gemeindevertreter besprochen, dass Pruchten 3700 Quadratmeter Fläche im Bodden eingemeinden möchte, um so den Tourismus attraktiver zu gestalten. Diese Fläche gehört noch zu den Bundeswasserstraßen.

Die Kommune kann die Wasserflächen auf Antrag inkommunalisieren. Das ist allerdings ein langwieriger Prozess. Dafür ist die Vermessung wie auch Zustimmung verschiedener Instanzen nötig.

Von Detlef Lübcke

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