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Reges Leben in der Kita „Eulennest“

Barth Reges Leben in der Kita „Eulennest“

Derzeit werden 16 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren in der Einrichtung im Barther Vogelsang betreut

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Benjamin (v.l.), Anne Burghardt mit Henry, Greta, Leo, Taylor und Simone Kaiser mit Pepe.

Quelle: Volker Stephan

Barth. In immer mehr Räume der Kita im Barther Stadtteil Vogelsang ist der normale Krippenalltag eingezogen. Eröffnet wurde die Einrichtung im August vergangenen Jahres. Von Monat zu Monat hatte die Zahl der Kinder zugenommen, so dass jetzt 16 Knirpse im Alter von ein bis drei Jahren in drei Gruppen betreut werden. Nun hat die Kita, deren Betreiber der Verein „Jugendhaus Storchennest“ aus Niepars ist, auch eine feste Leiterin und einen endgültigen Namen bekommen.

Die Eltern freuen sich darüber, dass wir eine kleine und familiäre Kita sind.“Anne Burghardt (29), Kita-Leiterin

Sozialpädagogin Anne Burghardt (29), seit November 2015 in der Kita tätig, nimmt berufsbegleitend an einer Maßnahme zum Erwerb der Leiterqualifikation teil. Trotzdem ist sie täglich fünf Stunden in der Kita anzutreffen — und mit zunehmender Kinderzahl bald auch ganztägig. „Der Trägerverein ist bestrebt, seine Leitungspositionen mit hochqualifizierten Mitarbeitern zu besetzen“, erklärte sie die berufliche Kombination aus Sozialpädagogin und Kitaleiterin.

Wichtig sei ihr, den Namen „Eulennest“, den die Kita seit über einem Monat trägt, in Barth publik zu machen. „So ganz ist er nämlich noch nicht in der Stadt angekommen.“ Den Namen habe sich das Team gemeinsam ausgesucht. Schon vorher sei klar gewesen, dass wegen des Stadtteils Vogelsang und der aus dem Vogelreich entlehnten Straßennamen im Umfeld auch im Kita-Namen eine Vogelart vorkommen soll, berichtete sie. Schwer sei es dann nicht mehr gewesen, eine Verbindung von Uhlenflucht (Anschrift) und Storchennest (Träger) herzustellen. Ungeachtet des bisher kaum bekannten neuen Namens seien viele Barther an der Einrichtung interessiert — allein schon deshalb, weil sie hier einst die Schule besuchten.

Bis Anfang der 1990er Jahre war im L-förmigen Flachbau aus den1960er Jahren ein Teil der Coppi-Schule untergebracht. Die Grundlage für den Entschluss des Nieparser Vereins, die Schulbrache aufzubauen und darin die siebte eigene Kita zu etablieren, war der seit Januar 2015 bestehende Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kita-Platz für jedes Kind. Daraufhin wurden 511105 Euro in den östlichen Gebäudeflügel investiert, um ihn zu einer modernen Kinderkrippe mit farbenfrohen und modern eingerichteten Räumen umzubauen.

Natürlich tragen auch die Kita-Gruppen lustige Namen aus der Vogelwelt: Nach den „Flinken Buchfinken“, den „Kleinen Eulen“ und den „Frechen Spatzen“ ist der Name für die perspektivisch vierte Gruppe noch offen. Weil der größere Gruppenraum es zulässt, sollen in ihr später einmal zwölf Kinder von zwei Erzieherinnen betreut werden. Laut Leiterin will die Kita ein Gesundheitskonzept mit den Schwerpunkten Motorik, Sensorik und Ernährung entwickeln. In den Gruppen wird täglich viel gesungen, jeder Erzieherin steht für diesen Zweck eine Gitarre zur Verfügung. Als herausragendes Merkmal des Gesundheitskonzeptes kann die eigene Küche, in der täglich frisch gekocht wird, gelten. Die Köchin, die „ihren“ Kindern gern die Lieblingsspeisen zubereitet, hält als gute Hausfee zugleich die Räume sauber. „Die Kinder lieben sie“, versicherte Anne Burghardt.

Die Leiterin hofft auf die schnelle Zuteilung der Fördemittel für den Umbau des Südflügels zum Kindergarten. Die Pläne für den Umbau seien fertig, die Fördermittelanträge würden den zuständigen Stellen in Barth und Schwerin vorliegen. Mit dem Angebot von rund 40 Kindergartenplätzen soll vermieden werden, dass Krippenkinder bei Erreichen des entsprechenden Alters in andere Kitas wechseln müssen. „Mir persönlich würde es leidtun, wenn ein langjährig von uns betreutes Kind uns verlassen müsste, nur weil wir keine weiterführende Betreuung anbieten“, so ihr Standpunkt.

Die meisten Kinder würden aus Barth stammen, berichtete sie. Oft seien es Eltern, die auf der Halbinsel arbeiten und ihre Kinder auf dem Arbeits- oder Heimweg bringen bzw. holen. „Die Eltern freuen sich vor allem darüber, dass wir eine kleine und familiäre Kita sind.“

Von Volker Stephan

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