Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Rockerrente und doch kein Ende

Rockerrente und doch kein Ende

Dieter „Maschine“ Birr über sein Leben nach den Puhdys und den bevorstehenden Auftritt in Barth

Voriger Artikel
Im Wechselbad der Gefühle
Nächster Artikel
Historisches Flair kehrt zurück

Dieter „Maschine“ Birr, Ex-Frontmann der Rockband Puhdys. Anfang 2017 startet seine Tour zum aktuellen Album „Neubeginner“.

Quelle: Jens Wolf/dpa

Barth Auch nach Auflösung der Puhdys Anfang Januar läuft Ex-Frontmann Dieter „Maschine“ Birr (72) noch immer auf Hochtouren. Gerade kam sein Album „Neubeginner“

heraus. Am 8. Oktober erzählt und singt er in Barth. Darüber und über noch viel mehr sprach Dieter Birr mit der OSTSEE–ZEITUNG.

Darf ich „Maschine“ sagen oder lieber „Herr Birr“?

Dieter Birr: Natürlich gern Maschine.

Wie kam es eigentlich zu diesem Namen?

Birr: Der Spitzname kommt von Peter Meyer: „Er frisst für drei, ’ne richtige Fressmaschine!“

Was werden deine Fans in Barth von dir zu hören bekommen?

Birr: Es wird eine Talkshow sein. Kai Suttner ist der Talkmaster. Wir werden uns über Dinge aus meinem Leben unterhalten. Über die Puhdys. Über mein Solo-Projekt. Und ich werde auch ein paar Lieder singen – live, alleine mit der Gitarre.

Was verbindet dich mit Kai Suttner?

Birr: Wir kennen uns schon lange. Kai Suttner war der Tourmanager der Puhdys. Er hat auch eigene Talkshows gemacht. Kai hat sich da reingefunden in diese Talkshow-Nummer und macht das perfekt. Nachdem mein Buch herauskam, haben wir uns gesagt, lass es uns zusammen probieren. Das hat sich ganz gut bewährt.

Wie oft seid ihr mit eurer Talkshow schon aufgetreten?

Birr: Wir haben gemeinsam schon mehr als 70 Talkshows gemacht.

Wird deine im März 2014 erschienene Autobiografie auch eine Rolle spielen?

Birr: Einige Anekdoten daraus haben wir mit eingebaut. Kai Suttner wird zwei Statements vorstellen, die Musikerkollege Wolfgang Niedecken und meine Frau Sylvia über mich abgegeben haben.

Niederschmetternde Worte?

Birr: (lacht) Das Publikum darf gespannt sein.

Stammen die Songs, die du in Barth singen wirst, aus deinem aktuellen Album?

Birr: Es werden nicht nur Songs aus dem neuen Album sein, auch ältere. Ich bin da nicht so festgelegt.

„Neubeginner“ ist dein drittes Solo-Album, und doch dein wirklich erstes nach den Puhdys – also schon ein besonderes?

Birr: Ja. Ich würde das Solo eigentlich weglassen. Solo sagt man ja nur, wenn man das neben einem anderen Projekt macht. Jetzt ist es eigentlich mein Album, das erste Album nach den Puhdys.

Fehlen dir die Bandkollegen?

Birr: Wir haben das ja vorher gewusst, uns zwei Jahre darauf vorbereitet. Jeder geht seine eigenen Wege, aber ich denke gern zurück.

Bereust du es, dass sich die Puhdys aufgelöst haben?

Birr: Nein. Wir haben richtig schöne Jahre gehabt. 46 Jahre. Das ist ja schon allerhand, wenn man so lange in der selben Firma ist. Irgendwann muss einfach Schluss sein. Andere Leute hören noch viel früher auf.

Die Puhdys waren seit 2012 Ehrenmitglieder der Lebenshilfe Ostseekreis in Barth. Ist diese Ehrenmitgliedschaft nun auch zu Ende, oder werden einzelne Bandmitglieder sie fortsetzen?

Birr: Das tut mir leid, darauf kann ich so völlig unvorbereitet nicht antworten. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Peter Meyer war dazu unser Kontaktmann. Ich werde mich mal mit ihm kurzschließen.

Wie werden die Monate bis zum Tourstart Ende Januar in Leipzig für dich aussehen?

Birr: PR-Termine und den Tourstart organisieren. Jetzt bin ich gerade auf Sender-Tour, im Moment auf der Fahrt von Erfurt nach Köln. Wir machen überall Rundfunksachen. Mein Radiopromoter Meini fährt mit mir von einem Ort zum anderen. Er organisiert die ganzen Radioeinsätze.

Wird die Tour zum aktuellen Album auch in den Nordosten führen?

Birr: Am 29. Januar, einen Tag nach dem Konzert in der Hamburger Großen Freiheit, werde ich im Rostocker Moya sein.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würde der lauten?

Birr: Alles soll so bleiben wie es ist und sich dann langsam steigern.

Talkshow mit Maschine

Was? Ex-Puhdy Dieter Birr alias

„Maschine“ erzählt und singt

Wann? 8. Oktober, 19.30 Uhr

Wo? Theater Barth,

Karten: ☎ 038231/66380 Mit den Puhdys hat Dieter Birr in über 46 Jahren über 22 Millionen

Tonträger verkauft und mehr als

4500 Konzerte gespielt.

Die Band , eine der erfolgreichsten aus dem Osten Deutschlands, hatte im Januar dieses Jahres in der Berliner Mercedes-Benz-Arena vor jeweils 11500 Fans zwei Abschiedskonzerte gegeben.

Interview von Detlef Lübcke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Dumsevitz
Der Schnurrbart war nach der Hochzeit ab: Aloys und Ingrid Schüring richteten ihr restauriertes Gutshaus auch mit Antiquitäten wie diesem Sofa aus dem Jagdschloss Granitz ein.

Aloys und Ingrid Schüring schufen sich ihr Zuhause im Herrenhaus von Dumsevitz

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Barth
Beilagen
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.