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Saal: Ohne Dorffest geht’s nicht

Saal Saal: Ohne Dorffest geht’s nicht

Nur ein Mal musste es ausfallen / Doch nun wird das Fest wieder jährlich gefeiert

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Wir möchten die Kultur im Dorf aufrecht erhalten.“ Ute Bugdahn (59), Saaler Heimatverein

Saal. Die Saaler und ihr Dorffest – es gehört zum Ort fast wie die Kirche. Bereits seit den 1970er Jahren feiern es die Einwohner. Bis 1990 hatte der Dorfclub das Fest organisiert, jedes Jahr. Doch dann gab es den Dorfclub nicht mehr – und das Fest erst mal auch nicht. Doch es blieb nur bei einem Jahr Unterbrechung. Ab 1992 führte zunächst der Sportverein das Dorffest weiter. 1997 gründete sich der Heimatverein. Seitdem hat er den Hut für diesen Höhepunkt des Dorflebens auf.

„Früher haben wir drei Tage lang gefeiert“, sagt Ute Bugdahn vom Heimatverein. Doch auch in Saal sei die Abwanderung der Jugend zu spüren. „Und deshalb erstreckt sich unser Dorffest jetzt nur noch auf den Freitag und Sonnabend“, erklärt die 59-Jährige.

Mit seinem Programm versucht der Heimatverein am 3. und 4. Juni auf der Festwiese allen Altersgruppen gerecht zu werden. Sogar auf ein Feuerwerk brauchen die Saaler nicht zu verzichten.

„Nach dem Dorffest ist vor dem Dorffest“, sagt Ute Bugdahn. Denn schon unmittelbar danach beginne der Heimatverein, die ersten Termine für das nächste Jahr festzulegen. Doch zuvor richtet er am 17. Juni ein Dankeschön-Grillen aus – für alle, die geholfen haben.

Anfangs bestand der Heimatverein aus sieben Mitgliedern. Heute sind sie fast doppelt so viele. Die 13 Mitglieder sind zwischen 34 und 67 Jahren alt. „Wir möchten die Kultur im Dorf aufrecht erhalten“, erklärt Ute Bugdahn. Dazu richtet der Verein zweimal jährlich auch einen plattdeutschen Nachmittag aus. Seit Schließung der Saaler Schule vor elf Jahren organisiert er Treffen ehemaliger Schüler und Lehrer. Treffen ehemaliger Angehöriger der Nationalen Volksarmee (NVA) initiiert der Heimatverein ebenfalls. Die NVA hatte bis 1990 in Saal einen Stützpunkt. Mit Lesungen, Dia-Vorträgen, Drachenfesten und Frauentagsfeiern bereichert er das Dorfleben außerdem. „Neu sind Rommee-Nachmittage“, sagt Ute Bugdahn. 19 Saaler machen bislang bei der Runde mit.

Darauf können sich die Saaler freuen

3. Juni: 17 Uhr: Kindertonnenabschlagen; 19 Uhr: Skatturnier; 20 Uhr: Disco

4. Juni: 6.30 Uhr Hegefischen um

den Dorffestpokal; 9.30 Uhr: Umzug; 10 Uhr: Kegeln für Rentner; 11 Uhr: Feuerwehr in Aktion, Ringstechen,

Familienprogramm „Das Gretzo“; 13 Uhr: Spinnen; 14 Uhr: Kaffee und Kuchen, Stände für Kinder, Kegeln; 14.30 Uhr: Tonnenabschlagen; 20 Uhr: Disco; 22.30 Uhr: Feuerwerk

Detlef Lübcke

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