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Barth Schaut, so fröhlich sind unsere Masken!

Winterferien: Keine Zeit für Langeweile in Barther „Villa Kunterbunt“

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Nun kann der Fasching kommen: Die Masken der Hortkinder in der Barther „Villa Kunterbunt“ sind fertig.

Quelle: Foto: Detlef Lübcke

Barth. Im Vergleich zu anderen Ferientagen ist es an diesem Donnerstag ungewöhnlich ruhig im Barther Hort „Villa Kunterbunt“. Kein buntes Stimmengewirr, keine umherschwirrenden Hortkinder. Doch ausgeflogen können sie nicht sein, denn ihre Jacken, Schals und Mützen hängen an den Garderobenhaken auf dem Flur.

„Unsere Kinder sind alle ganz konzentriert bei der Sache“, erklärt Hortleiterin Petra Landt. Sie öffnet eine der Türen zu den Gruppenräumen. Dort sitzen die Mädchen und Jungen fast mucksmäuschenstill an zusammengestellten Tischen und basteln. „Das werden tolle Faschingsmasken“, erklärt Hortkind Sophie.

Die Erzieherinnen haben verschiedene Vorlagen mitgebracht. „Ich habe mich für einen Hund entschieden“, sagt Amena (8) und schneidet mit einer Schere die vorgezeichnete Form aus. „Guck mal, das wird eine Hello-Kitty-Maske“, erklärt Annely (6) ihr bereits ausgeschnittenes Werk.

Beim Anmalen und Bekleben mit unterschiedlichen Materialien können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der Clown bekommt zum Beispiel eine flauschige blaue Feder und funkelnde Pailletten an den Hut.

„Meine Maske wird cool, ein Pandabär“, sagt Lara (7). Überhaupt führen große und kleine Tiere die Beliebtheitsskala an. Emmas Maske sticht farblich besonders hervor. Sie ist grasgrün. Die Siebenjährige bastelt an einem Laubfrosch. Fynns Maske dagegen ist schwarz wie die von Bob Kane erdachte und durch Bill Finger vor dem Erscheinen weiterentwickelte Comicfigur. „Das wird Batman“, erklärt der Achtjährige und zeigt sein Meisterwerk stolz.

Als das Mittagessen geliefert wird, sind die ersten Masken fertig. Heute gibt es wahlweise Hackbraten oder als vegetarische Alternative Brühreis. Auf das Essen freuen sich alle 60 Ferienkinder, weniger jedoch auf die anschließende Mittagsruhe. Die meisten Hortkinder aus der ersten und zweiten Klasse möchten während dieser Dreiviertelstunde lieber spielen, so wie es auch die Dritt- und Viertklässler dürfen. „Doch die Mittagsruhe tut den Kleinen gut, einige von ihnen schlafen sogar ganz fest“, sagt Petra Landt. Für Annely sei das Schöne an der Mittagsruhe die Geschichte vorher.

„Unsere Erzieherin liest uns immer aus einem Buch vor“, sagt die Sechsjährige. Mitunter hören die Kleinen auch Geschichten vom CD-Player.

Die Masken dürfen die Hortkinder mit nach Hause nehmen. Beim Barther Kinderfasching am 26. Februar, beim Schulfasching oder auch bei der Faschingsparty im Hort können sie dann aufgesetzt werden.

„Bisher gehörte eine Faschingsfeier auch zum Winterferienprogramm der ’Villa Kunterbunt’“, sagt Petra Landt. In diesem Jahr feiere der Hort während der Ferien jedoch keinen Fasching. „Die Faschingszeit fällt 2017 vom Kalender her so spät“, begründet die Hortleiterin. Deshalb werde es in der zweiten Ferienwoche zunächst eine Disco geben und die Faschingsparty dann später.

Auf das leckere Büfett, so wie sie es von ihren bisherigen Faschingspartys gewöhnt sind, brauchen die Hortkinder am Disco-Dienstag trotzdem nicht zu verzichten. Der Essenanbieter des Hortes will unter anderem Kartoffelsalat, Würstchen und Pfannkuchen auftischen – dekoriert mit Luftschlangen.

Auf das Büfett und die Disco am Dienstag freuen sich Sophie und ihre Freundinnen schon sehr. Als die Horterzieherinnen das Ferienprogramm in den letzten Wochen zusammengestellt haben, stand eine Disco ganz oben auf der Wunschliste. Gefolgt vom Mein-Lieblingsspielzeug-Tag, der am vergangenen Montag so gut ankam, dass er am nächsten Mittwoch wiederholt wird. „Die Kinder können dann von zuhause ihr Lieblingsspielzeug mitbringen, es den anderen Hortkindern zeigen und gemeinsam damit spielen“, erklärt Petra Landt. Dabei gebe wider Erwarten technisches Spielzeug nicht den Ton an. „Die Mädchen bringen meist Puppen mit und die Jungen Fahrzeuge aller Art.“

Detlef Lübcke

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