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Stadt fördert Vereine mit 33 000 Euro

Barth Stadt fördert Vereine mit 33 000 Euro

Ausschüsse in Barth haben ihre Empfehlungen für die Verteilung der Gelder abgegeben / 24 Vereine der Stadt sollen profitieren

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Beim Berechnen der Fördergelder für Barther Vereine: Nicolle Schewelies (v.r.), Heiko Mews, Frank Schröter und Mario Galepp.

Quelle: Detlef Lübcke

Barth. Trotz angespannter Haushaltslage: Die Stadt Barth unterstützt auch 2017 ortsansässige Vereine mit finanziellen Zuwendungen. Sie fördert die Vereinsarbeit auf dem Gebiet des Sportes sowie in der Kultur- und Heimatpflege mit insgesamt 33000 Euro. Die städtischen Ausschüsse für Schule und Soziales sowie für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur haben am Montagabend in einer gemeinsamen Sitzung ihre Empfehlungen für die Verteilung der Gelder abgegeben.

24 Vereine haben finanzielle Zuwendungen beantragt, einige auch erst nach dem Stichtag 31. März. Die Ausschüsse einigten sich jedoch nach anfänglicher Missstimmung mehrheitlich, auch die säumigen Vereine in die Vergabeliste mit aufzunehmen. Elf Mitglieder stimmten dafür. Zwei waren dagegen.

Frank Schröter (CDU), Vorsitzender des Schul- und Sozialausschusses, meinte: „Die Vereinsverantwortlichen haben die rechtzeitige Beantragung der Mittel verdüst und die Kinder müssen darunter leiden.

Damit habe ich Bedenken.“ Jens Schriefer (FDP), Mitglied des Schul- und Sozialausschusses, sagte: „Die Leute in den Vereinen machen die Arbeit ehrenamtlich. Ein Auge zuzudrücken kann doch wohl nicht das Problem sein.“

Ute Christoffer (Die Linke), Mitglied des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur, beanstandete, dass auch der Verein „Barth maritim“ für die Vergabe von Fördermitteln vorgesehen sei. „Im vergangenen Jahr haben wir das auch abgelehnt und für 2017 steht der Verein wieder auf der Liste? Das verstehe ich nicht!“ Der Verein hat für das Ausrichten der 23. Barther Segel- und Hafentage eine Zuwendung beantragt. Das sei doch kommerziell, empfand Ute Christoffer.

Peter Hermstedt (FDP), Mitglied des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur, urteilte ähnlich. „Der Verein arbeitet auf einer wirtschaftlichen Basis. Er erzielt bei den Segel- und Hafentagen Einnahmen durch die Schausteller“, sagte Peter Hermstedt und betonte deshalb: „Ich bin für Streichen!“ Zwölf Mitglieder folgten diesen Ansichten. Somit schaffte es der Verein „Barth maritim“ nicht unter die Vergabeempfehlungen.

Der Verein „Die Klette“ soll jedoch die dringend notwendige finanzielle Unterstützung erhalten. „Fahrtkosten zu Musicals können leider nicht abgerechnet werden und wir freuen uns riesig, dass wir die Eltern unserer Kinder nun etwas entlasten können“ sagt Christine Szymkowiak. Die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben, Fahrten ins Theater und zu Musicals werden so realisiert. „Unsere Kletten wissen wie Welterfolge aussehen und neue Kostüme können wir auch immer gebrauchen.“

Weitere 2700 Euro soll der Förderverein des Vineta-Museums für den Ankauf von Exponaten erhalten. Am 2. November entscheidet der Barther Hauptausschuss über die Vergabe der Vereinszuschüsse.

Heimat- und Kulturpflege unterstützen

14 000 Euro stehen für die Förderung des Vereinssportes in Barth zur Verfügung. Die Anträge belaufen sich auf eine Gesamtsumme von 20 200 Euro. 19 000 Euro will die Stadt der Kultur- und Heimatpflege zukommen lassen. 20800 Euro haben die Vereine beantragt.

So sieht die Verteilung der Gelder laut Empfehlung der Ausschüsse aus:

Motorsportclub Barth: 800 Euro (beantragt waren 1000 Euro), Pommernexpress: 500 Euro (beantragt war keine Summe), Reit- und Fahrverein Barth/Rubitz: 1000 Euro (beantragt 1000 Euro), SKV „Samurai“

Barth: 1000 Euro (beantragt 1200 Euro), SV Barth 1950: 2500 Euro (beantragt 3000 Euro), SV Motor Barth: 7000 Euro (beantragt 7000 Euro), Tennisclub „Blau-Weiß“: 1200 Euro (beantragt 1000 Euro), Art-Club Martin Panteleev: 500 Euro (beantragt 500 Euro), Barther Heimatverein: 3000 Euro (beantragt 2500 Euro), Die Klette: 2000 Euro (beantragt 1300 Euro), Freunde des Theaters Barth: 1500 Euro (beantragt 1000 Euro), Förderverein „Bortsche Schaulkinner“ der Zentralen Grundschule Friedrich-Adolf Nobert: 1000 Euro (beantragt 1000 Euro), Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth:

500 Euro (beantragt 400 Euro), Förderverein Freiwillige Feuerwehr „Rote Teufel“: 1300 Euro (beantragt 500 Euro), Förderverein Vineta-Museum: 1700 Euro (beantragt 1500 Euro), Jugendweiheverein: 400 Euro (beantragt 400 Euro), Kleingartenverein „Sommerfreude“: 300 Euro (beantragt 300 Euro), Kleinbahnverein: 1200 Euro (beantragt 750 Euro), Lebenshilfe Ostseekreis: 500 Euro (beantragt 1000 Euro), Brieftaubenzüchter: 100 Euro (beantragt 100 Euro); Seniorenverband: 400 Euro (beantragt 400 Euro), SV Barth 1950 und SV Motor Barth Handball „Barth bewegt sich“: 1500 Euro (beantragt 1000 Euro), Tonnenbund: 400 Euro (beantragt 200 Euro).

Detlef Lübcke

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