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Theater der Vinetastadt braucht Hilfe

Barth Theater der Vinetastadt braucht Hilfe

Einwohner sind aufgerufen, für eine Nottreppe zu spenden

Barth. An tolle Schauspieler, originelle Dekorationen und streitbare Inszenierungen denkt ein Theaterfreund zuerst. Was aber haben Panikhebel, Brandmeldeanlagen oder eine Nottreppe mit der Bühnenkunst zu tun? „Eine gewaltige Menge“, sagt Martin Schneider, der die Barther Bodden-Bühne leitet. Den Mitgliedern des Vereins „Freunde des Theaters Barth“ erläuterte der Schauspieler, Regisseur und Macher vor und hinter den Kulissen kürzlich, welche gesetzliche Forderungen das Theater, das sich im ehemaligen Kulturhaus der Zuckerfabrik befindet, zu erfüllen habe. So sei die Saaldecke entkernt worden. Türen und Fenster haben sogenannte Panikhebel bekommen.

„Was jetzt fehlt, ist eine Sicherheitstreppe, die vom Balkon aus über den Anbau ins Freie führen muss“, sagt Schneider und verweist darauf, dass die weitere finanzielle Förderung für den notwendigen Garderobenanbau und die Heizung nur gewährt wird, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Treppe und damit dieser weitere Fluchtweg installiert ist. Die Vorarbeiten sind gediehen - Architekt und Statiker haben das Ihrige getan, eine Treppe ist besorgt worden. Fehlt der An- und Umbau.

Die Mitglieder des Vereins „Freunde des Theaters Barth“ entwickelten nach einem Vorschlag des Architekten Daniel Brand die Idee, Barther Bürger und Unternehmer so kurz vor dem Jahresabschluss um ihre freundliche Mitwirkung zu bitten. Der neue Vereinsvorsitzende Hans-Joachim Meusel hofft, dass „die Barther dem Theater wieder einmal etwas Gutes tun und sich an einer oder auch mehreren Sprossen beteiligen“. Dann hätten alle etwas davon: die Schauspieler, die Zuschauer und die Barther, die zurecht stolz auf ihr kleines Theater sind.

Selbstverständlich wird der Verein „Freunde des Theaters Barth“ entsprechende Spendenbescheinigungen ausstellen. Genaueres erfährt man von Martin Schneider (Telefon 038231/66380) oder Hans-Joachim Meusel (Mail: hjm.barth@mail.de). Und ganz gewiss gibt es dann auch für die Förderer und Unterstützer eine kleine Theater-Treppen-Party.

OZ

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Roman Schmidt aus Zinnowitz liebt das Theater, ist „Botschafter“ der Vorpommerschen Landesbühne/ Außerdem testet er Hotels auf Barrierefreiheit

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