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Trinwillershagen will seinen Park aufhübschen

Trinwillershagen Trinwillershagen will seinen Park aufhübschen

Teiche sollen ausgebaut werden und ein Streichelpark entstehen / Es wird mit Kosten von 250000 Euro gerechnet

Trinwillershagen. Die Gemeinde Trinwillershagen will ihren Park revitalisieren. Das Thema haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung besprochen. Bürgermeister Achim Markawissuk erklärte, wie das aussehen könnte. Wasser soll eine wichtige Rolle spielen, Teiche ausgebaut, ein naturnaher Wasserlauf mit Brücken angelegt werden. Wege mit Alleebäumen, eine Plattform mit Gedenkstein, ein Pavillon mit Schautafeln zur polnisch-deutschen Freundschaft und Streichelpark sollen entstehen.

Vorbild dabei sei die polnische Partnergemeinde von Trinwillershagen: Slawno. Dort soll ein großer Park mit vielen Teichen nahe des von Kleist'schen Gutshauses saniert werden. Ewald von Kleist hatte Dietrich Bonhoeffer und seinem Seminar Unterkunft gewährt, auch darauf werden Schilder im Park hinweisen. „Wir wollen etwas Ähnliches schaffen, wie die Partner in Polen. Die Kosten werden etwa 250

000 Euro betragen“, berichtete der Bürgermeister. Das geht natürlich nur bei entsprechender Förderung, die polnische Seite wird die Mittel bei der Pommerania beantragen, Trinwillershagen arbeitet zu, erklärte Markawissuk die vereinbarte Arbeitsteilung.

Für ein weiteres Großprojekt hätte Trinwillershagen die Partnergemeinde Postomino und die Nachbarn in Saal mit im Boot, den Ausbau des Radweges zunächst bis Bartelshagen II nämlich.

Rund eine Million würde das Teilstück Richtung Internationaler Ostseeradweg kosten, ein Viertel davon entfiele auf die 700 Trinwillershäger Meter, der Rest auf Saal. Zugleich würden die polnischen Partner ihren Radweg Richtung Ostsee vorantreiben. Auch das geht nur mit Förderung von der Pommerania.

In weniger weiter Ferne könnte sich das Schicksal der Schule entscheiden. Die Volkssolidarität habe Interesse am Kauf signalisiert und will dort eine Tagespflege und betreutes Wohnen einrichten. Die Gemeinde hat ein Wertgutachten erstellt, die Verhandlungen beginnen in Kürze. Markawissuk hofft, bereits im Oktober die Notarverträge veranlassen zu können.

Gute Nachrichten gibt es auch für den Block an der Schlemminer Straße. Der neue Eigentümer will einen Wohnblock betreiben, das Konzept soll in Kürze vorgestellt werden. Der Fördermittelbescheid in Höhe von rund 48500 Euro für den Bau der Bewässerungsanlage am Sportplatz der Schule liegt inzwischen vor, mit dem eigentlichen Bau kann allerdings erst 2017 begonnen werden. Apropos: Bis Ende Oktober müssen Vereine ihre schriftlichen Anträge auf Unterstützung mit Begründung bei der Gemeinde eingereicht haben, damit sie bei der Haushaltsplanung 2017 berücksichtigt werden können.

Eine Gnadenfrist gibt es für Sparkassenkunden in der Ahrenshäger Straße. Wie in der Gemeindevertretersitzung berichtet wurde, habe sich der Vorstand noch einmal erweichen lassen. Die Filiale werde ab dem 1. Januar kommenden Jahres nicht vollständig auf Automatenbetrieb umgestellt, ein halbes Jahr lang soll an einem Tag in der Woche noch ein Schalter besetzt sein.

Susanne Retzlaff

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