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Vorfreude auf das neue Löschfahrzeug

Barth Vorfreude auf das neue Löschfahrzeug

360000 Euro kostet das TLF 4000 für die Barther Feuerwehr / Innenminister Lorenz Caffier überbrachte Fördermittelbescheid

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Innenminister Lorenz Caffier überreicht Mathias Thämlitz den Fördermittelbescheid. Der W50 im Hintergrund soll durch ein neues Tanklöschfahrzeug ersetzt werden.

Quelle: Robert Niemeyer

Barth. Große Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Barth. Gestern hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) den Kameraden aus der Vinetastadt einen Fördermittelbescheid über die stattliche Summe von 180000 Euro überbracht. Mit dem Geld wird die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) unterstützt. Das neue Feuerwehrauto kostet insgesamt 360000 Euro. Dank der Hilfe vom Land und auch vom Landkreis Vorpommern-Rügen (120000 Euro) hält sich der Eigenanteil für die Stadt Barth mit 60000 Euro in Grenzen. „Es ist ein schöner Tag für die Feuerwehr der Stadt Barth. Das Geld ist im Haushalt eingestellt, wir können jetzt mit der Beschaffung beginnen“, sagte Manfred Kubitz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Barth gestern beim Ortstermin auf dem Gelände des Fuerwehrgerätehauses.

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360000 Euro kostet das TLF 4000 für die Barther Feuerwehr / Innenminister Lorenz Caffier überbrachte Fördermittelbescheid

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„Ein schöner Tag für die Feuerwehr der Stadt Barth. Das Geld ist im Haushalt eingestellt, wir können jetzt mit der Beschaffung beginnen.“ Manfred Kubitz, stellvertretender Bürgermeister

Das neue TLF 4000 ( 4000 steht dabei für das Fassungsvermögen des Löschwassertanks in Litern) soll den alten W50 ersetzen. Der wurde in den 1980er-Jahren gebaut, ist noch funktionstüchtig und im Einsatz. Allerdings wird auch dieses Fahrzeug immer anfälliger für Defekte. „Die Reparaturkosten steigen. Und auch Ersatzteile sind immer schwerer zu bekommen“, sagte Mathias Thämlitz, stellvertretender Wehrfüher.

„Wir wollen ein Stück dazu beitragen, die Sicherheit im Land zu gewährleisten“, sagte Innenminister Caffier. Das sei eine große Herausforderung. Gleichzeitig schränkte er jedoch ein, dass nur Fahrzeuganschaffungen unterstützt würden, wenn auch die Einsatzbereitschaft gegeben ist, also wenn es ausreichend aktive Feuerwehrleute gibt. „Wir können nur Fahrzeuge unterstützen, die auch rausfahren können“, sagte der Innenminister.

Das ist in Barth auf jeden Fall gegeben. 53 aktive Mitglieder zählt die Feuerwehr, insgesamt sind es mehr als 70. „Die Einsatzbereitschaft war bis jetzt kein Problem“, so Mathias Thämlitz. Und damit das so bleibt, setzen die Barther Kameraden voll auf den Nachwuchs. Die Jugendwehr hat mehr als zehn Mitglieder. Vor etwa zweieinhalb Jahren wurde zudem eine Bambini-Gruppe gegründet, in der Kinder ab sechs Jahren spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden. „Etwa 20 Kinder sind dann immer mit dabei“, so der stellvertretende Wehrführer. Vier Betreuer kümmern sich bei den Übungsstunden um sie.

Ein Problem, mit dem die Barther Wehr jedoch nicht alleine dasteht, ist der Sprung von der Jugendwehr zu den Erwachsenen. „Viele wandern ab, unter anderem wegen der Ausbildung. Aber man weiß dann, man hat etwas getan. Und vielleicht schließen sie sich ja einer anderen Wehr an“, so der 51-Jährige.

Mit dem neuen Fahrzeug jedenfalls sehen sich die Barther Kameraden technisch gut ausgerüstet. Bis der alte W50 jedoch wirklich ersetzt wird, dauert es noch eine Weile, schließlich muss das Fahrzeug noch zusammengebaut werden. Die Einzelaufträge, etwa für das Fahrgestell und den Aufbau, werden europaweit ausgeschrieben. Bis das neue TLF auf den Feuerwehrhof rollt, können bis zu eineinhalb Jahre vergehen.

60 Jahre bei der Feuerwehr Barth

Nicht nur die gelungene Finanzierung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs wurde gestern gefeiert, vor den Augen von Innenminister Lorenz Caffier nutzte Manfred Kubitz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Barth, die Gelegenheit, verdiente Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Barth zu ehren. Rüdiger Titze, Arzt und seit 2000 Mitglied der Barther Wehr, erhielt die Plakette „Partner unserer Feuerwehr“. Titze ist aktives Mitglied und steht den Kameraden der Vinetastadt vor allem beratend zur Seite.

Zweiter Geehrter an diesem Tag war Ulrich Seidler. Der 81-Jährige erhielt einen Pokal für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Früher bei der Betriebsfeuerwehr tätig stieg er später bei der freiwilligen Feuerwehr ein. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Die Feuerwehr ist meine Leidenschaft“, sagte der 81-Jährige.ron

Robert Niemeyer

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