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Wassersport am Saaler Bodden: Nun kann gebaut werden

Saal Wassersport am Saaler Bodden: Nun kann gebaut werden

Die Gemeindevertreter haben den lange verschobenen Satzungsbeschluss gefasst / Im ersten Schritt soll ein Gebäude mit Toiletten, Duschen und Schulungsraum entstehen

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Wellenreiter auf dem Saaler Bodden. Der Wassersport bekommt nun frischen Wind.

Quelle: Fotos: Oz

Saal. Auf dem Wassersportgelände am Bodden vor Saal kann nun gebaut werden. In ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause haben die Gemeindevertreter den lange verschobenen, dazu notwendigen Beschluss gefasst. Die Gemeindevertretung hat die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes beschlossen.

Erste Anläufe wurden bereits vor Jahren genommen.“ Planer Peter Wagner

aus Rostock

28 Behörden und die umliegenden Gemeinden wurden beteiligt, Lärm und Verkehr geprüft. Auch wenn die Vogelwelt nicht ganz so spektakulär ist, lässt sich der Naturschutz den Freizeitspaß teuer bezahlen: Neben Ausgleichsmaßnahmen muss der Vorhabenträger dem Ökokonto einen sechsstelligen Betrag gutschreiben, hieß es. Dafür dürfen dort dann feste, bis etwa fünf Meter hohe Gebäude wie Schulungs- und Sanitärräume, Lager, kleine Blockhütten und Gastronomieobjekte errichtet werden. Im ersten Schritt soll ein Gebäude mit Toiletten und Duschen sowie Schulungsraum entstehen. Auch Stellplätze für Wohnmobile sind geplant.

Das Wassersportzentrum auf dem bislang eher provisorisch ausgestatteten Gelände ist beliebt. Bereits zur Frühstückszeit treffen Surfer ein, um Kites steigen, den Wind in die Segel ihrer Bretter blasen zu lassen. Bei ruhigem Wasser ist auch Stand Up Paddling gefragt. Allerdings passt die Nutzung nicht so recht in die alten Planungen, die es nun anzupassen galt. „Erste Anläufe wurden bereits vor Jahren genommen, inzwischen ist ein komplizierter Abwägungsprozess beendet“, erläuterte Planer Peter Wagner aus Rostock.

Eigentlich sollte das Gelände schon längst weiterentwickelt werden. Zuletzt sollte vor der Sommerpause die Satzung für den Bebauungsplan „Wassersport“ der Gemeinde Saal von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Doch der Landkreis machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Diverse Forderungen wurden von Behörden der Kreisverwaltung aufgestellt. Dabei ging es unter anderem um Lärmschutz oder Vogelschutz. So mussten erst noch Gespräche geführt werden.

Zwei Kite- und Surfschulen haben sich auf dem Gelände am Saaler Bodden eingemietet, Dixi-Toiletten und unter anderem Doppeldeckerbusse als Büro gehören zur Ausstattung. Bislang findet der Wassersport an der Stelle jedoch lediglich mit einer Sondergenehmigung statt. Ziel war es, wildes Surfen und Kiten zu unterbinden und in organisierte Bahnen zu lenken. Um nicht jedes Jahr aufs Neue eine Sondergenehmigung zu beantragen, entstand der Plan, mit einem festen Bau dauerhaft eine Lösung zu finden. 2008 hatte es bereits eine positive Stellungnahme vom Landkreis gegeben. Trotzdem blieb das Projekt stecken.

Eigentlich war schon im Frühjahr geplant gewesen, dass die Gemeindevertreter den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen. Die Beteiligten setzten sich nochmals an einen Tisch und räumten Probleme aus.

Susanne Retzlaff

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