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Zu Gast bei Gauck: „Das war ein einmaliges Erlebnis“

Zu Gast bei Gauck: „Das war ein einmaliges Erlebnis“

Der Bundespräsident hatte Vertreter von gleich drei Barther Initiativen eingeladen – Die OZ sprach mit Mario Galepp vom Heimatverein über seine Eindrücke

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Die Gäste aus Barth mit Staatssekretärin Pirko Zinnow (4.v.l.): Jörg Scheffelke (v.l.), Barbara Möhring, Ulrike Volkhardt, Mario Galepp und Gerd Garber.

Was haben Sie gedacht, als Ihnen eine Einladung zum Bürgerfest des Bundespräsidenten ins Haus flatterte?

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Der Bundespräsident hatte Vertreter von gleich drei Barther Initiativen eingeladen – Die OZ sprach mit Mario Galepp vom Heimatverein über seine Eindrücke

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Mario Galepp: Das war wirklich eine große Überraschung. Ich habe mich sehr gefreut und geehrt gefühlt. Zu dem fünften Bürgerfest hatte Joachim Gauck rund 4000 Menschen in das Schloss Bellevue und den Schlosspark eingeladen, darunter 21 Personen aus MV.

Waren Sie aufgeregt?

Galepp: Etwas schon. Dem Bundespräsidenten begegnen zu können, kommt schließlich nicht alle Tage vor. Zur Überraschung gehörten auch Jörg Scheffelke, Fördervereine Vineta-Museum Barth/Gutsanlagen MV, Altäbtissin Barbara Möhring und Ulrike Volkhardt als Gründerinnen des Fördervereins der Barther Kirchenbibliothek, sowie Gerd Garber vom Heimatverein zu den Gästen. Damit war der Barther Raum gut vertreten. Die teils ehemaligen Vorsitzenden hatten jeweils persönliche Einladungen in Anerkennung ihres Engagements erhalten und durften eine Begleitperson mitbringen.

Wie hat es Ihnen beim Bundespräsidenten gefallen?

Galepp: Es war ein einmaliges Erlebnis für mich und gleichzeitig eine Auszeichnung. Vor dem Bürgerfest wurden die Eingeladenen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern zu einem Lunch empfangen. Hier fand ein reger Austausch mit anderen Initiativen aus MV statt und neue Kontakte wurden geknüpft. Der Bundespräsident hob später im Park des Schlosses hervor, dass eine Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement nicht existieren könne und dankte für den praktizierten Bürgersinn. Das Treffen im Schloss Bellevue war für mich ein Höhepunkt meiner ehrenamtlichen Tätigkeit.

Hatten Sie auch Gelegenheit mit Gauck ins Gespräch zu kommen?

Galepp: Bei so vielen eingeladenen Gästen war das nicht ganz einfach. Doch wir hatten auch ein paar Minuten, um uns zu unterhalten.

Worüber haben Sie gesprochen?

Galepp: Über das Barther Kinderfest, dem Schwerpunkt der Arbeit im Heimatverein.

Und was hat Gauck gesagt?

Galepp: Er war doch sehr überrascht, dass das Fest seit 1828 alle Zeiten und Krisen überstanden hat. Gauck meinte, dass wir Barther darauf stolz sein können, denn ohne die Gemeinschaft hätte es nicht diese Chance gehabt.

Hatten Sie ihm ein Gastgeschenk mitgebracht?

Galepp: Ja, den Film „Ich möcht vielleicht mal König werden“ der im letzten Jahr durch die Firma Nebelkalt-film Barth entstanden ist. Er zeigt die Geschichte des Kinderfestes auf.

Interview: Detlef Lübcke

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