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Barther bei bundesweitem Schülerwettbewerb erfolgreich

Barth Barther bei bundesweitem Schülerwettbewerb erfolgreich

Beitrag zum Thema „Europa und Islam“ ist der beste aus Mecklenburg-Vorpommern. Dafür können die Gymnasiasten ihre Klassenkasse nun mit 250 Euro auffüllen.

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Entfernt voneinander, vereint nebeneinander: Barther Gymnasiasten haben sich für ihren Wettbewerbsbeitrag mit der Frage beschäftigt: „Islam und Europa – wie passt das zusammen?“.

Quelle: privat

Barth. Mit diesem Erfolg hatte der Philosophiekurs Klasse 11/1 des Gymnasialen Schulzentrum in Barth (Vorpommern-Rügen) ganz bestimmt nicht gerechnet: Im Schülerwettbewerb 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung lieferten die Barther den besten Beitrag aller teilnehmenden Schulen Mecklenburg-Vorpommerns ab.

Aktuell und brisant

Im Oktober hatten die Teilnehmer des Philosophiekurses den Entschluss gefasst, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Unsere Schüler entschieden sich für ein aktuelles und zugleich brisantes Thema: ’Islam und Europa – wie passt das zusammen?’“, erklärte Kursleiterin Kerstin Richert. „Nach einem Brainstorming und vielen interessanten Ideen zur Gestaltung des Projektbeitrages fehlten den Schülern zunächst Informationen zum Islam, die eben nicht im Internet oder in Broschüren diverser Institutionen zu finden sind“, berichtete die Lehrerin. Deshalb sprachen die Jugendlichen mit Experten unterschiedlicher Fachbereiche. Nach vier Wochen formierte sich ein Plan zur inhaltlichen und visuellen Gestaltung. Sein Resultat fand er letztlich in einem achtseitigen Heft zum Thema. „Beginnend mit der Erklärung zum Islam, über bestehende Vorurteile sowie die Idee der Freiheit endeten die Schüler mit einer individuellen Idee zur Zusammenführung von Islam und Europa“, erläuterte Kerstin Richert.

Figuren symbolisieren Europa und Islam

Die Elftklässler entschieden sich bewusst gegen eine komplett am Computer gestaltete Arbeit. Die Schüler legten mehr Wert auf eine persönliche Gestaltung des Wettbewerbsbeitrages. Sie kreierten beispielsweise zwei Figuren in den Farben Blau und Grün. „Diese Figuren sollten Europa und den Islam widerspiegeln, die im Verlauf der Arbeit immer näher zusammenrücken“, erklärte die Kursleiterin. „Am Ende stehen die Figuren nicht entfernt voneinander, sondern vereint nebeneinander.“An weiteren Themen konnten die Teilnehmer unter anderem wählen: „Junge Flüchtlinge bei uns“, „Der richtige Dresscode an Schulen“ oder „Hallo, ich bin dein digitales Ich!“.

2800 Beiträge eingereicht

Mehr als 60 000 Schüler haben sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften an dem Wettbewerb beteiligt. Innerhalb und außerhalb des Unterrichts haben sie als Lerngruppen etwa 2800 Beiträge erstellt und eingereicht. „Ich bin sehr stolz darauf“, bilanzierte Wettbewerbsleiter Hans-Georg Lambertz. Stolz ist auch Kerstin Richert. „Ich möchte den Schülern des Philosophiekurses für ihre Mühe und Arbeit danken und sie zu ihrem wirklich herausragenden Erfolg beglückwünschen.“

Teilnehmer sogar aus Afrika und Asien

Schulen aus Deutschland, Europa, sogar aus Asien und Afrika beteiligten sich. 350 Beiträge sind von einer Fachjury prämiert worden. Den Barther Schülern brachte der Wettbewerbsbeitrag eine Prämie von 250 Euro für die Klassenkasse ein. In der Gesamtwertung belegten sie Platz 33.

Der Schülerwettbewerb ist einer der größten und ältesten Deutschlands. Vor 46 Jahren initiiert, ist der Wettbewerb mittlerweile ein Klassiker in der Schullandschaft. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Wettbewerb fördert selbst organisiertes Lernen und Projektarbeit. Er wendet sich an die Klassen vier bis elf aller Schulformen.

Ziel der Bundeszentrale für politische Bildung ist es laut Hans-Georg Lambertz, mit dem Wettbewerb wichtige gesellschaftspolitische Themen in die Schulen hineinzutragen, Jugendliche zu aktivieren, methodische Anstöße zu geben und so die Arbeit der Lehrkräfte zu unterstützen.

Detlef Lübcke

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