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Barther um Zehntausende Euro betrogen

Barth Barther um Zehntausende Euro betrogen

Ein Ehepaar wollte Goldbarren im Internet bestellen / Polizei gibt Tipps für Onlinekäufer

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Goldbarren hat ein Barther Ehepaar im Internet bestellt.

Quelle: Foto: Dpa

Barth. Ein Barther Ehepaar ist Opfer eines Internetbetrugs geworden. Ihnen ist ein finanzieller Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden. Das teilte die Polizei gestern mit.

Am 7. Februar erstattete das Ehepaar im Polizeirevier Barth Anzeige wegen Betruges. Die 62-Jährige und der 58-Jährige wollten sich laut Polizei offenbar finanziell absichern und erkundigten sich auf einer scheinbar rechtskonformen Internetseite nach Gold. Sie entschlossen sich dazu, einige Goldbarren je 50 Gramm im Wert von mehreren zehntausend Euro zu bestellen. Der Betrag wurde auf ein Konto überwiesen.

Mit einer übermittelten Bestellnummer sollte die Sendung über das Internet verfolgt werden können. Doch es erschien wiederholt dieselbe Meldung, dass die Ware nicht versandt wurde, da der Betrag noch nicht eingegangen wäre. Der Anbieter war für Nachfragen weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen, weshalb das Ehepaar zu der Internetseite recherchierte und feststellen musste, dass es sich auf Grund der zahlreichen negativen Erfahrungen anderer Nutzer wohl um eine Betrugsseite handelt.

Die Polizei rät Onlinekäufern dringend nur seriösen Anbietern zu vertrauen. „Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen nachweisen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen. Recherchieren Sie ausgiebig zum Anbieter, bevor Sie einem Geschäft zusagen“, sagt die Stralsunder Polizeisprecherin Ilka Pflüger. Zudem sollte der Preis des Produkts bei anderen Anbietern verglichen werden. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen, so die Polizei.

In der Regel führe ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler. Beim Geldtransfer sollte Folgendes beachtet werden: „Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union, paysafe oder Ukash“, rät die Polizeisprecherin.

Wer dennoch Opfer von Betrügern geworden ist, sollte mit den Unterlagen wie Kaufvertrag, Mailverkehr und Bestellbestätigung umgehend zur Polizei gehen und Strafanzeige erstatten. Nur so könnten Löschungen von Fake-Shops konsequent vorangetrieben werden.

OZ

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