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Bürgerinitiative will bei Bauplanung mitreden

Ribnitz-Damgarten Bürgerinitiative will bei Bauplanung mitreden

Alte Mühle Damgarten: Anwohner befürchten, dass sie zugebaut werden

Ribnitz-Damgarten. Dass im Stadtteil Damgarten im Innenquartier Barther Straße, Kirchstraße, Wasserstraße und Hinterstraße neue Wohnungen gebaut werden sollen, damit haben die Anwohner an sich kein Problem. Zu etlichen Zahlen und Vorstellungen, die von der Stadtverwaltung in Form eines Vorentwurfes präsentiert wurden, gibt es allerdings Gesprächsbedarf. Was den Anwohnern „auf der Seele brennt“, das schilderte Antje Simon von der Interessengemeinschaft der Anlieger den Mitgliedern des Stadtausschusses Damgarten in ihrer Sitzung am Dienstag. Dort machte sie unter anderem deutlich, dass sich zumindest einige der geplanten Gebäude nicht in die vorhandene kleinteilige Bebauung einfügt . Zur Erinnerung: Etwa 25 Wohnungen sollen in dem neuen Baugebiet entstehen. In der Wasserstraße soll die bestehende Reihenhausbebauung aufgenommen werden. Im Inneren des Quartiers sind Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Mit diesen habe man Probleme, erläuterte Antje Simon. Sie seien so hoch, dass die angrenzenden, zum Teil recht kleinen Grundstücke der Anwohner keine Sonne mehr abbekommen würden. Über die Geschossigkeit sollte deshalb noch einmal nachgedacht werden. Gesprächsbedarf sehen die Anwohner auch in puncto Flächenversiegelung. Die erscheint ihnen recht massiv. Um durch die künftige Bebauung keine Hinterhofsituation zu schaffen, sollte es so etwas wie ein grünes Band im Innenquartier geben, machte Antje Simon in der Sitzung des Stadtausschusses deutlich.

Fragen gibt es auch zu den Zufahrten. Die, die es zu den bebauten Grundstücken bereits gebe, sollten erhalten bleiben. Dort, wo Anwohner bisher keine Zufahrt hatten, sollten welche im Zuge der Baumaßnahmen geschaffen werden. Überdies wird vorgeschlagen, im Innenquartier zusätzliche Autostellplätze zu schaffen, um die Parksituation vor der Kita in der Wasserstraße zu verbessern.

Antje Simon machte deutlich, dass die Anwohner auf das Gespräch mit der Stadtverwaltung setzen. Am Ende sollte ein Kompromiss stehen, mit dem alle leben können. Genau das will auch der Vorsitzende des Stadtausschusses, Andreas Gohs (CDU/FDP-Fraktion). Er zeigte sich sehr beeindruckt von der Sachlichkeit und Ausführlichkeit, mit der Antje Simon die Argumente und Wünsche der Anwohner dem Ausschuss vorgetragen hatte. Wie diese Wünsche und die Pläne der Verwaltung zur städtebaulichen Entwicklung dieses Innenquartiers sowie die Interessen der künftigen Investoren, die die Häuser bauen, unter einen Hut gebracht werden können, soll im Rahmen einer Arbeitsgruppe diskutiert werden, sagte Gohs. Das Ergebnis soll dann zunächst dem Stadtausschuss Damgarten vorgelegt und dort weiter besprochen werden. Edwin Sternkiker

OZ

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