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CDU setzt mit Peter Stein auf Kontinuität

Rostock CDU setzt mit Peter Stein auf Kontinuität

Christdemokraten wählen Direktkandidat für die Bundestagswahl / SPD beginnt Suche nach Bewerber

Rostock. Die Parteien in Rostock bringen sich in Stellung für den Bundestagswahlkampf 2017. Für die Linken wird vermutlich das bundespolitische Schwergewicht Dietmar Bartsch um den Wahlkreis 14 Rostock/Rostock-Umland kämpfen (die OZ berichtete) und die CDU schickt erneut Peter Stein ins Rennen, der 2013 den Linken das Direktmandat abgenommen hatte.

„Dass dies bis zum September 2017 kein leichter Gang wird, ist, denke ich, allen klar“, erklärte Peter Stein nach seiner Wahl. „Ich darf wohl erwarten, dass neben vielen sehr positiven Entwicklungen im Land auch einige strittige Entscheidungen der Bundesregierung zu erklären sein werden. Am Ende entscheidet hoffentlich das Gesamtpaket und nicht eine einzige, alles überlagernde Thematik“, sagt Stein.

Die Christdemokraten betonen vor allem die regionale Verbundenheit ihres Kandidaten – wohl mit Blick auf den Kontrahenten Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linken-Bundestragsfraktion in Berlin.

Peter Stein lebt seit beinahe 25 Jahren in Rostock, ist seit 18 Jahren und bis heute noch aktiv in der Kommunalpolitik, bringt 15 Jahre Arbeit als Ingenieur in der Stadtverwaltung mit und hat neben fünf Jahren Landtag auch drei Jahre Erfahrungen im Bundestag sammeln können, heißt es in einer CDU-Mitteilung. „Wir können für Rostock und die Region auf insgesamt viele Hundert Millionen Investitionen in Hafeninfrastruktur verweisen, außerdem auf Mehrgenerationenhäuser, Entlastung der kommunalen Haushalte oder auch den starken und zügigen Ausbau des schnellen Internets bis 2018“, sagt Stein.

Er wehrt sich auch gegen Aussagen von Dietmar Bartsch, der hatte Stein als „bedeutungslos“ im politischen Berlin bezeichnet. „Dass für einen neuen Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern in den ersten drei Jahren die Bäume nicht in den Himmel wachsen war mir bewusst, als ich im Oktober 2013 das Mandat annahm“, kontert Peter Stein. Als Erfolg verbucht er, „dass heute wirklich jeder in der Fraktion weiß, wo Rostock liegt“ und, dass er engagiert Unterstützer für die nordostdeutschen Belange suche. „Ohne Mehrheiten kann man nichts bewegen, das ist aus einer kleinen Landesgruppe mit sechs Abgeordneten heraus nicht ohne beste Vernetzung möglich.“

Hoffnungen, den Wahlkreis 14 zu gewinnen, machen sich auch die Sozialdemokraten, denen das bis 2009 immer gelungen war. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten beginnt jetzt, kündigt der SPD-Kreisvorsitzende Julian Barlen an. „Bis Ende November können sich Interessierte der Partei vorstellen. Es gibt schon mehrere“. Im Januar steht die Abstimmung mit der Landkreis-SPD. Ende Februar soll dann der Herausforderer oder die Herausforderin von Peter Stein und Dietmar Bartsch gekürt werden.

Thomas Niebuhr

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