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Café bietet Menschen mit Behinderung eine Chance

Ribnitz-Damgarten Café bietet Menschen mit Behinderung eine Chance

Das Christliche Jugenddorfwerk eröffnet im neuen Stadtteilzentrum in der Demmler-Straße ein Café / Drei Beschäftigte werden dort arbeiten

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Thomas Reiplinger, Geschäftsführer des CJD Ribnitz-Damgarten, und Betriebsleiterin Jana Melzow freuen sich schon auf die ersten Cafébesucher. Drei Beschäftigte des CJD werden in dem Café im Begegnungszentrum arbeiten.

Quelle: Anika Wenning

Ribnitz-Damgarten. Lange war es im Gespräch: Nun wird es endlich wahr. Am 2. November eröffnet das Begegnungszentrum im Neubaugebiet. Das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) Ribnitz-Damgarten, das dort ein Café betreiben wird, ist gut vorbereitet. Tische und Stühle stehen an Ort und Stelle, die Kaffeemaschine wurde geliefert und auch in der Küche ist alles parat.

Für die Schüler wollen wir ein gesundes Frühstück anbieten.“Thomas Reiplinger, CJD-Geschäftsführer

„Als die Stadt vor etwa drei Jahren das Projekt Begegnungszentrum vorgestellt hat und erklärte, dass sie jemanden suchen, der dort ein Café betreibt, habe ich mich gleich gemeldet“, erklärt der Geschäftsführer des CJD Ribnitz-Damgarten, Thomas Reiplinger. „Als Werkstatt für behinderte Menschen brauchen wir immer wieder neue Möglichkeiten und Räume, in denen sich unsere Beschäftigen weiterentwickeln können. Ein normaler Betrieb ist dafür nicht geeignet. Die Anforderungen und der Druck sind beispielsweise in der Küche oder beim Service in einem Restaurant einfach zu hoch.“

Die Idee ein Café zu eröffnen, in dem Menschen mit Behinderung arbeiten, habe es bereits im Jahr 2011 im Zusammenhang mit dem Inklusionsprojekt in Ribnitz-Damgarten gegeben. Das neue Begegnungszentrum sei dafür ideal. „Das Café ist für die Menschen, die in der Umgebung wohnen, aber natürlich auch für Schüler und Vereine“, so der CJD-Geschäftsführer. Neben Kaffee werde auch selbst gebackener Kuchen angeboten. „Und es wird auch eine kleine Bistrokarte geben“, sagt Thomas Reiplinger. „Für die Schüler wollen wir ein gesundes Frühstück zubereiten.“ Vor allem die Kinder und Jugendlichen, die schon sehr früh mit dem Bus ankommen, wenn die Schule noch gar nicht geöffnet hat, könnten so die Zeit überbrücken. Thomas Reiplinger ist sich sicher, dass gemeinsam mit den anderen Partnern, die ebenfalls ins Begegnungszentrum einziehen, weitere Ideen entwickelt werden.

„Wir wollen, dass im Café auch verschiedene Aktivitäten stattfinden, bei denen Menschen sich begegnen. Beispielsweise ein Seniorenfrühstück oder ein Spielenachmittag. Wir müssen nach und nach sehen, wo Bedarf besteht. Danach werden wir auch unsere Öffnungszeiten richten. Momentan planen wir sechs Tage die Woche, entweder Sonnabend oder Sonntag, von 7 bis 18 Uhr zu öffnen“, sagt Reiplinger. Das Café könne zudem für Feiern gebucht werden. Platz bietet es für bis zu 40 Personen. „Im Sommer haben wir auch eine Terrasse mit etwa 20 Plätzen.“ Die Besucher könnten dann unter den großen Lindenbäume Kaffee und Kuchen genießen.

Erfahrungen habe das CJD bereits im Café im Bernsteinmuseum sammeln können. Im Mai dieses Jahres hatte das CJD den Cafébetrieb übernommen. „Die Beschäftigten brauchten natürlich etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen, aber jetzt sind sie eingespielt und es klappt sehr gut. In der Großküche hat jeder seine spezielle Aufgabe und es kommt nicht auf fünf Minuten an, im Cafébetrieb ist es schon stressiger“, sagt Thomas Reiplinger. Seit Dienstag wird im Café auch täglich ein Mittagstisch angeboten.

Eröffnung am 2. November

Vor rund zehn Jahren wurde im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zum ersten Mal die Idee geäußert, im Stadtteil Ribnitz-West ein Stadtteil- beziehungsweise Begegnungszentrum zu schaffen.

Ein passender Standort fand sich, als vor einigen Jahren der Edeka-Markt von der Demmler-Straße ins Boddencenter zog. Die Stadt entschied sich, das Gebäude und das Grundstück zu kaufen. Im Februar vergangenen Jahres wurde der Bauantrag gestellt und im August 2015 die Baugenehmigung erteilt. Nach den Entkernungsarbeiten im Frühjahr 2015 begannen im September 2015 die Umbauarbeiten.

Am 2. November eröffnet das Begegnungszentrum. Neben dem Christlichen Jugenddorfwerk (CJD), das ein Café eröffnet, werden auch Vereine ebenso wie die JAM GmbH Bad Sülze als Träger der Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit sowie das Jugendhaus „Villa“ in das Begegnungszentrum einziehen. Genutzt werden wird das Begegnungszentrum auch von der benachbarten Bernstein-Schule.

Bis zur Eröffnung stellen wir in der OZ die verschiedenen Angebote vor.

Anika Wenning

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