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Das neue Schmuckstück von Ribnitz auf der Zielgeraden

Ribnitz-Damgarten Das neue Schmuckstück von Ribnitz auf der Zielgeraden

Wohn- und Geschäftshaus am Kreisverkehr wächst. Geplante Fertigstellung: 30. Juni. Besichtigungstermin am 22. April.

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Das neue Wohn- und Geschäftshaus am Kreisverkehr in der Rostocker Straße in Ribnitz soll am 30. Juni fertiggestellt werden.

Quelle: Robert Niemeyer

Ribnitz-Damgarten. Jeder, der jeden Tag durch den Kreisverkehr an der Rostocker Straße in Ribnitz-Damgarten fährt, hat in den vergangenen Monaten verfolgen können, wie das neue Wohn- und Geschäftshaus der Wohnungsgenossenschaft „Am Bodden“ in die Höhe wächst. „Wir liegen im Plan, wir sind sehr zufrieden mit den Firmen. Es herrscht ein gutes Miteinander“, sagt Petra Rackow, Geschäftsführerin der Wohnungsgenossenschaft.

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Wohn- und Geschäftshaus am Kreisverkehr wächst. Geplante Fertigstellung: 30. Juni. Besichtigungstermin am 22. April.

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Nachdem zuletzt der große Baukran, der die schweren Teile für den Rohbau hinaufgehievt hat, abgebaut worden ist, sind nun im Inneren des Gebäudes vor allem Fliesenleger und Maler am Werk. Tischler- und Elektroarbeiten müssen noch erledigt sowie Sanitär- und Heizungsanlagen noch installiert werden. Nicht zuletzt fehlt auch noch der Aufzug, der die künftigen Bewohner des 2,7 Millionen Euro teuren Baus in ihre Stockwerke bringen soll.

Neue Geschäftsstelle mit 300 Quadratmetern Nutzfläche

„Am 30. Juni ist Termin der Fertigstellung“, sagt Petra Rackow. „Wir wollen versuchen, Anfang Juli einzuziehen.“ Mit wir meint sie vor allem ihre neun Mitarbeiter, die bislang in der Geschäftsstelle in einer kleinen, ehemaligen Arztpraxis am Fuße eines Wohnblockes in der Moskauer Straße arbeiten, nicht unbedingt ein prestigeträchtiger Ort für Ribnitz-Damgartens zweitgrößtes Wohnungsunternehmen. „Es ist wichtig, dass wir an eine zentrale Stelle kommen. Wir müssen besser gesehen werden“, sagt Petra Rackow. Die Nutzfläche für die Mitarbeiter verdoppelt sich fast – von aktuell 160 Quadratmeter auf fast 300 Quadratmeter im Erdgeschoss des Neubaus. „Hier haben wir keinen Empfangsbereich“, sagt Petra Rackow. Einen großzügigen wird es am Kreisel geben und auch Räume für Einzelgespräche mit Kunden.

Vereinzelt gab es Gerüchte, dass in das Erdgeschoss noch weitere Geschäfte einziehen, vor allem, weil die Wohnungsgenossenschaft das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus bezeichnet hatte. Dem ist aber nicht so, wie Rackow sagt. Ins Erdgeschoss zieht nur die Bauherrin selbst.

Fünf Wohnungen vermietet

„Alle haben gesagt, dass es ein schwieriger Bau wird, vor allem statisch“, sagt Petra Rackow. Das halbrunde Gebäude soll ein Hingucker in der städtischen Architektur sein. „Und wir wollen damit auch an verschiedenen Architekturwettbewerben teilnehmen.“ Fünf der zehn Wohnungen im ersten bis dritten Stock sind laut Geschäftsführerin Rackow bereits vermietet. Weitere Interessenten gibt es. Für die wird am 22. April ein Besichtigungstermin angeboten. Um 9 Uhr und um 10 Uhr können interessierte Mieter sich das Gebäude von innen anschauen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist notwendig unter der Telefonnummer 03821/7087987.

Zwischen knapp 84 Quadratmetern und fast 97 Quadratmetern sind die Wohnungen groß, ausgestattet mit Fahrstuhlzugang, Bodenheizung und Balkon mit Blick auf den Ribnitzer See, das Rostocker Tor und die St. Marien Kirche. „Das ist schon etwas besonderes, vor allem im Obergeschoss“, sagt Rackow. Anfang Juli, spätestens Anfang August sollen die Mieter einziehen können.

Die Warmmieten liegen dabei zwischen knapp 900 und knapp 1300 Euro, Preise, die der Wohnungsgenossenschaft auch bereits Kritik einbrachten. Mancher forderte in der Vergangenheit, dass sich die Wohnungsgenossenschaft stärker im Bau kostengünstiger Sozialwohnungen engagieren solle anstatt Luxuswohnungen zu errichten. „Wir haben 1100 Wohnungen mit einem Durchschnittspreis von 4,74 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen wir absolut unter den Durchschnittswerten im Land“, sagt Rackow. Der Markt für teurere Wohnungen sei vorhanden. „Wir müssen uns vielschichtig aufstellen, um einen breiteren Personenkreis anzusprechen. Dazu gehört auch, ein paar Wohnungen im Angebot zu haben, die höherwertig sind“, so Petra Rackow.

Robert Niemeyer

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