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Die voraussichtlich letzte große Party

Ribnitz-Damgarten Die voraussichtlich letzte große Party

Faschingsclub Ribnitz-Damgarten legt das Kostümfest im Stadtkultuhaus neu auf. Im März kommenden Jahres wird gefeiert.

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Egbert Kontny.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Nun bricht auch Egbert Kontny eine Lanze für den Erhalt des Stadtkulturhauses. Bis vor vier Jahren plante der 60-Jährige etliche Partys in und um Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen). Er half dabei, den Fasching des Ribnitzer-Damgartener Faschingsclubs auf die Beine zu stellen, organisierte Silvesterfeiern im Stadtkulturhaus und feierte in seinem Bierkeller in Ribnitz Limbo- und Strandpartys.

DCX-Bild

Faschingsclub Ribnitz-Damgarten legt das Kostümfest im Stadtkultuhaus neu auf. Im März kommenden Jahres wird gefeiert.

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Ideale Lage

Die Zeiten haben sich geändert: Den Bierkeller verpachtet Kontny mittlerweile an den Polizeisportverein (PSV) und die kalten Winter verbringt er seit Jahren bei seiner Freundin in Thailand. Nur im Sommer kehrt er regelmäßig zurück in die alte Heimat. Und weil Kontny einfach gern arbeitet und Partys organisiert, belebte er auch die Blues- und Oldieparty wieder neu. Mehr als 100 Gäste kamen an diesem Abend Ende September ins Stadtkulturhaus. „Die Stimmung war ausgezeichnet, die Tanzfläche voll“, sagt er. Viele Stammgäste seien zurück ins Stadtkulturhaus gekehrt. Schon im fernen Thailand erfuhr Kontny, dass das Stadtkulturhaus verkauft werden könnte. Ein Information, die er nicht einfach hinnehmen möchte: „Die Stadtväter sollten sich diesen Schritt noch einmal genau überlegen“, findet er. 13 Jahre lang habe es die Blues- und Oldiepartys gegeben. Fast immer seien sie ausverkauft gewesen. „Die Lage an der Klosterwiese ist ideal. Niemand wird vom Lärm belästigt und die Ribnitzer fühlen sich eng mit dem einstigen Bürgerhaus verbunden.“ Das habe Egbert Kontny immer wieder von seinen Gästen gehört, die froh waren, dass es eine Neuauflage der Oldieparty gab. Die nächste sei bereits angedacht. „Aber es plant sich schlecht, wenn man hört, dass das Haus verkauft werden soll.“

Silke Griwahn und der Ribnitz-Damgartener Faschingsclub tun es trotzdem. Kürzlich fand eine erste Beratung statt. Das Ergebnis: Am 17. März wird es die voraussichtlich letzte große Party des Faschingsclubs geben. „Wir sagen extra nicht Faschingsparty, weil das Datum streng genommen nicht mehr in die Karnevalszeit fällt. Trotzdem sind Gäste in Kostümen erwünscht.“

Ärger vorprogrammiert

Zwei Jahre lang setzten die Kostümpartys aus. Zuletzt hätten sie sich aufgrund schrumpfender Besucherzahlen einfach nicht mehr gelohnt. Und so beschlossen die Verantwortlichen, eine Pause einzulegen. Die endet nun. Im November findet ein weiteres Treffen der Organisatoren statt. Dann geht es um das Programm an diesem Abend, die Musiker werden ausgewählt und konkrete Absprachen getroffen. Und auch wenn Egbert Kontny dann in Thailand ist, begrüßt er das Vorhaben: „Die Einwohner müssen zeigen, dass ihr Herz am Stadtkulturhaus hängt und diese Veranstaltungen auch besuchen. Diese Partys können nämlich nicht im Begegnungszentrum stattfinden, dort ist der Ärger mit Anwohnern vorprogrammiert, denn die Feiern enden nicht vor Mitternacht.“

Im Begegnungszentrum dürfen aufgrund der Lage im Wohngebiet nur sechs Veranstaltungen pro Jahr stattfinden, die erst nach 22 Uhr enden, bestätigte Bürgermeister Frank Ilchmann auf OZ-Nachfrage. Außerdem betont er, dass es noch nicht hundertprozentig geklärt sei, ob das Stadtkulturhaus wirklich an einen privaten Investor verkauft werde.

Carolin Riemer

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Arthur König (66) wurde in Gardelegen (Altmark) geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Maschinenbauer, studierte von 1969 bis 1973 in Greifswald Physik, promovierte anschließend und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1990 wurde er für die CDU in die Bürgerschaft gewählt, war von 1994 bis 2001 CDU-Fraktionschef. Von 1998 bis 2001 war er Landtagsabgeordneter, bevor er im Juli zum Oberbürgermeister gewählt wurde.

14 Jahre war Arthur König (CDU) Greifswalds Oberbürgermeister / Vor zwei Jahren ging er in Rente

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