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Festwoche feierlich eröffnet

Ahrenshoop Festwoche feierlich eröffnet

125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop: Jubiläumsprogramm startet mit geladenen Gästen im Kunstmuseum

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Die Pianisten Ulrike Mai und Lutz Gerlach lieferten den stimmungsvollen Rahmen zur Eröffnung der Festwoche.

Quelle: Elke Erdmann

Ahrenshoop. Tradition bewahren – im Zeitgeist leben. Das steht gegenwärtig auf dem Spruchband über der verkehrsreichen Dorfstraße in Ahrenshoop. Erst 30 Jahre alt war der Oldenburger Maler Paul Müller-Kaempff, als er sich 1892 in der Dorfstraße 18 ein Haus bauen ließ, vor 125 Jahren. Damit legte er den Grundstein für die Künstlerkolonie Ahrenshoop, ein Ort, in dem Maler fortan ihre Inspiration suchten. Das bekräftigte Dr. Herbert Kempf vom Vorstand des Kunstmuseums Ahrenshoop in seiner Begrüßungsrede gestern Abend. Im Kunstmuseum wurde das Jubiläum mit geladenen Gästen festlich gefeiert. Landrat Ralf Drescher, Bürgermeister aus den Nachbarorten, Kurdirektoren, Künstler, ehrenamtliche Museumsbegleiter, Galeristen, Freunde und Förderer der Kunst, sie alle trafen sich, um das Fortleben des Künstlerortes zu feiern. „Der ganz normale Eröffnungswahnsinn“, sagte Antje Vormelker vom Empfang.

Den stimmungsvollen Rahmen gaben die Pianisten Ulrike Mai und Lutz Gerlach. Mit einem Trommelwirbel begann der Geburtstagsmarsch des Komponisten Leo Spies, bearbeitet von Lutz Gerlach. Durch das Programm führte Matthias Schümann, Journalist aus Rostock. „Was war Ahrenshoop damals für ein merkwürdiger Ort“, zitierte er eine Passage der Schriftstellerin Käthe Miethe.

Als der Oldenburger Paul Müller-Kaempff die Idylle entdeckte, wuchsen in den Meeresdünen zahlreiche Stranddisteln und auf den Feldern blühten zur Sommerzeit Korn- und Mohnblumen, auch dort, wo sich heute der erweiterte Parkplatz für das 2013 eröffnete Kunstmuseum befindet. Bürgermeister Hans Götze betonte die erfreuliche Entwicklung. „Kunst ist ein lebendiger Bestandteil unseres Ortes. Dies ist das erfolgreiche Konzept.“ Landrat Ralf Drescher lobte das Engagement von Gerlinde Creutzburg, Direktorin im Künstlerhaus Lukas, und den Einsatz von Guenter Roese, der mit dem Kunstmuseum eine Vision verwirklichte.

Elke Erdmann

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Rerik
Musik ist ein ständiger Begleiter von Edith und Hans Kray. Er hatte unter anderem 30 Jahre lang den Hohenfelder Chor geleitet, davon 20 Jahre gemeinsam mit seiner Frau an seiner Seite.

Edith und Hans Kray sind seit 60 Jahren verheiratet.

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