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Fischer zeigt EU-Bürokratie den Mittelfinger

Barth Fischer zeigt EU-Bürokratie den Mittelfinger

André Grählert, Fischer in Barth, ist genervt von bürokratischen Gängelungen, sinkenden Fangquoten und Dumpingpreisen. Deshalb baut der 47-Jährige sich jetzt ein zweites Standbein auf.

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André Grählert macht aus seiner Abneigung gegen die EU-Politik keinen Hehl.

Quelle: Volker Stephan

Barth. Der Barther Fischer André Grählert hat die Nase voll. Als der 47-Jährige vor sieben Jahren von seinem Vater die Regie über den Familienbetrieb übernahm, war er noch zuversichtlich, mit der Fischerei dauerhaft den Lebensunterhalt für sich und einige Mitarbeiter bestreiten zu können. Nach langem Auf und Ab in Form von bürokratischen Gängelungen, sinkenden Fangquoten, Dumpingpreisen der Fischindustrie, unter anderem infolge der Exportbeschränkungen nach Russland, sowie weiteren Widrigkeiten ist sein anfänglicher Optimismus einem gewissen Sarkasmus und einer Skepsis an der Fischereipolitik gewichen.

André Grählert, Mitglied des Verbandes der Kutter- und Küstenfischer, macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen EU-Bürokratie und -Zentralismus. Ein Aufkleber am Steuerhaus seines Kutters zeigt einen „Mittelfinger“. „Die Situation für die kleinen Bodden- und Küstenfischer ist während der vergangenen Jahre kontinuierlich schlechter geworden“, resümierte der Pruchtener.

Deshalb verfolgt Grählert jetzt den Plan, sich ein zweites Standbein zu schaffen. Schon vor sechs Jahren hatte er den benachbarten Schuppen eines verstorbenen Fischerkollegen erworben. Bisher als Lager genutzt, möchte er ihn nun zu einem modernen Fischgeschäft mit Vorbereitungsraum, Räucherraum und kleinem Fischimbiss umbauen lassen. André Grählert rechnet im Frühjahr 2017 mit dem Baubeginn. „Wenn alles glatt läuft, könnte das Geschäft im Sommer eröffnen.“

Robert Niemeyer

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