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Applaus für Planung für einstige Seefahrtschule

Wustrow Applaus für Planung für einstige Seefahrtschule

Viele Einwohner von Wustrow diskutieren intensiv über die Vorstellungen zur Entwicklung des einstigen Vorzeigeobjekts

Wustrow. Kräftiger Applaus für die Pläne zur Entwicklung der einstigen Seefahrtschule. Kritikpunkte sind gestern Abend während der Vorstellungen der Planungen für das 20 Millionen-Projekt nur wenige genannt worden. Investor Fred Muhsal aus Waren/Müritz versprach abschließend: Es wird auf alle Fälle besser aussehen als es heute ist.

Wie sie das einstige Schmuckstück der Kommune schon bald präsentieren soll, erläuterte der Architekt Christian Klein. Das Hauptgebäude werde erhalten, der Nordflügel verlängert, der marode Saal muss abgerissen werden und entsteht unter restauratorischen Gesichtspunkten neu. Rechts und links des Hauptgebäudes werden insgesamt drei Neubauten entstehen, die in Architektur die wichtigsten Aspekte des bestehenden Turm wieder aufnehmen. Insgesamt sollen nach derzeitigem Planungsstand 129 Wohnungen in allen Gebäuden entstehen. Klein sprach von 399 Betten. Das Erdgeschoss des Hauptgebäudes erhält zur Wohnbebauung nach Norden einen eingeschossigen Anbau, der Rezeption, ein öffentliches Bistro und den Saunabereich beinhalten.

Die Zahl der Betten wurde während der intensiven Erörterung der Pläne mit Einwohnern nicht hinterfragt, wohl aber die beiden kleinen Neubauten an der Zufahrt von der Lindenstraße aus. So wurde befürchtet, dass der Eindruck der von alten Kapitänshäusern geprägten Straße empfindlich gestört werden könne. Doch das vorgesehene Flachdach war am Ende ein hart errungener Kompromiss mit der Denkmalbehörde, wie Investor Fred Muhsal sagte.

Auch über Balkone zur Südseite hin ließ sich die Denkmalbehörde nur in harter Diskussion abringen. Stundenlang wurde um Zentimeter gestritten, erinnerte Bürgermeister Daniel Schossow (SPD) an die Debatte zwischen Kommune, Investor und Denkmalschutz. Auf der anderen Seite kam auch die Behörde zum Zug. So werden die alten Böden überall dort, wo möglich, erhalten. Gleiches gilt für das große zentrale Treppenhaus.

Die Zufahrt zu dem Gesamtkomplex erfolgt allein über die Lindenstraße, die derzeitige Anfahrt zum Parkplatz werde weiter nach Süden verlegt. Rechts und links der Zufahrt werden Parkplätze angeordnet.

Rund 120 Stellplätze weist der aktuelle Plan aus. Zu wenig, wie einige Wustrower anmahnten. Von Norden her werde es lediglich eine Service- beziehungsweise Feuerwehrzufahrt geben. Das gesamte Areal werde weiterhin öffentlich sein, ebenso Teile des Hauptgebäudes, wo beispielsweise mit einer Ausstellung der Werdegang der einstigen Seefahrtschule dokumentiert werden könne, wie Klein sagte.

Der in früheren Planungen anvisierte Erhalt des Planetariums im Turm des Ensembles ist nicht möglich. Pro Etage werde es eine Wohnung in dem „Hauptspieler des Dreiklangs“ – gemeint sind die drei Gebäudeteile – geben.

Noch in diesem Jahr soll der Bauantrag gestellt werden. Planer und Investor hoffen auf eine Eröffnung zu Ostern 2018-

Timo Richter

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