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„Auf dem Keil“: Bauplatzverkauf nur schleppend

Wieck „Auf dem Keil“: Bauplatzverkauf nur schleppend

Vermittlerin sieht Gründe in Problemen bei Finanzierung und „Schlechtmacherei“

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Sechs der 19 Bauplätze in dem Gebiet „Auf dem Keil“, früher „Sünnenkringel“, an der Prerower Straße in Wieck sind vergeben.

Quelle: Timo Richter

Wieck. Dass ihr die 19 Baugrundstücke östlich der Prerower Straße in Wieck nicht aus den Händen gerissen werden, kann Dagmar Reiser nicht verstehen. Gerade einmal fünf Eigenheime sind in dem Baugebiet „Auf dem Keil“, früher „Sünnenkringel“, entstanden. Ein weiteres Haus befindet sich im Bau. Die in Ahrenshoop tätige Maklerin vermittelt im Auftrag des Grundstückseigentümers, BauunternehmerHeinz von Heyden, die Bauplätze.

Unter Bodenrichtwert

19Bauplätze gibt es in dem Gebiet „Auf dem Keil“, früher „Sünnenkringel“, in Wieck. Fünf Häuser sind bereits entstanden, ein weiteres befindet sich im Bau.

145 bis 160 Euro kostet der Quadratmeter Grundfläche. Damit liegt der Preis unterhalb des Bodenrichtwertes von 180 Euro je Quadratmeter für den Bereich.

Am Preis, da ist sich Dagmar Reiser sicher, könne es nicht liegen. Mit 145 bis 160 Euro je Quadratmeter vollerschlossenen Grundstücks liege der Preis unter dem aktuellen Bodenrichtwert von 180

Euro pro Quadratmeter. „Bei der Gemeinde ist ein Grundstück teurer.“ Problematisch sei die Finanzierung dennoch, ist es doch großer Wunsch der Kommune, dass sich dort junge Familien mit Kindern einen neuen Lebensmittelpunkt aufbauen. Bei den Neubürgern sei das jedenfalls im Wesentlichen gelungen, so Bürgermeister Bernhard Evers (Einzelbewerber).

Dass der Verkauf der Bauplätze dennoch schleppend verläuft, dafür macht Dagmar Reiser vor allem den Ruf des Baugebietes verantwortlich. Angeblich solle dort am Markt vorbei geplant worden sein. Und dazu immer wieder irgendwelche Aussagen zu einer angeblichen Verunreinigung des Bodens, Problemen mit dem Bauträger, und, und, und... Sie könne das nicht bestätigen, betont Dagmar Reiser. Sämtliche Bauherren hätten sich sehr zufrieden über ihre neue Immobilie geäußert.

Auch die hohen Hürden der Kommune – die Käufer müssen ihr Haus selbst bewohnen und ihren Erstwohnsitz in Wieck nehmen, damit soll beispielsweise einer Spekulation mit Wohnraum ein Riegel vorgeschoben werden – will Dagmar Reiser weiter in Kauf nehmen, auch wenn der Verkauf der Grundstücke dadurch länger dauere. In diesem Zusammenhang sieht sie auch ein acht Jahre währendes Vorkaufsrecht für die Kommune. Als reine Investitions- und Spekulationsobjekte wären die Bauplätze schon dreimal verkauft worden. Um der trotz geringer Zinsen für Baukredite problematischen Finanzierung Herr zu werden, habe der Eigentümer bereits über Hauskredite nachgedacht, sagt Dagmar Reiser.

Der Bau von Wohnungen ist auf der Halbinsel in allen Kommunen großes Thema. In Zingst entstehen derzeit knapp 60 Mietwohnungen, Bauherrin ist die Kommune selbst.

Timo Richter

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