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DLRG macht Schüler zu Rettungsschwimmern

Prerow DLRG macht Schüler zu Rettungsschwimmern

Mit einem Schwimmlager bereitet die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Schüler auf den späteren Einsatz auf Wachtürmen vor. Aber erst einmal geht es darum, dass die Kinder sicher in der Ostsee schwimmen können. Das Projekt geht ins zweite Jahr, es wurden dafür eigens Rettungsschwimmer rekrutiert.

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Insgesamt gut 30 Kinder der Freien Schule Prerow absolvieren ein Schwimmlager bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Dabei kommen Neoprenanzüge und Schwimmbretter zum Einsatz, die die Ortsgruppe nach der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude" anschaffen konnte.

Quelle: Fotos: Timo Richter

Prerow. Das Schwimmen steht bei gut 30 Schülern der Freien Schule Prerow in dieser Woche auf dem Stundenplan. Unter den wachsamen Augen zweier Trainer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und einer Praktikantin sollen die Kinder ihr Schwimmvermögen verbessern. In der Schule ist eine Arbeitsgemeinschaft Rettungsschwimmen gebildet worden.

OZ-Bild

Mit einem Schwimmlager bereitet die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Schüler auf den späteren Einsatz auf Wachtürmen vor. Aber erst einmal geht es darum, dass die Kinder sicher in der Ostsee schwimmen können. Das Projekt geht ins zweite Jahr, es wurden dafür eigens Rettungsschwimmer rekrutiert.

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Schwimmausbildung

21 500 Euro kamen während der jüngsten OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ zusammen. Das Geld wurde gleichmäßig auf die DLRG-Ortsgruppen Fischland, Prerow, Zingst/Barth und Pramort aufgeteilt.

30 Kinder der Freien Schule Prerow absolvieren in dieser Woche ein Schwimmlager am Prerower Strand. Angeleitet werden die Schüler von zwei eigens engagierten Rettungsschwimmern und einer Praktikantin.

Der Nachwuchs für die Rettungsschwimmer scheint gesichert. Zum Einsatz kommen auch die Kinder-Neoprenanzüge und Schwimmbretter, die die DLRG-Ortsgruppe Prerow von ihrem Anteil aus dem Spendengeld der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ aus dem vergangenen Jahr besorgte. Insgesamt haben die Leser der OSTSEE-ZEITUNG knapp 21500 Euro für die Aktion der Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten gespendet. Das Geld wurde auf die DLRG-Ortsgruppen Fischland, Prerow, Zingst/Barth und Pramort aufgeteilt. Eine Ehrenamtsstiftung fördert das Projekt.

„In Prerow wurde der Anteil für die Ausbildung eingesetzt“, betont Ortsgruppenchef Uwe Jahn. Als Win-Win-Situation bezeichnet Martin Hesse, der Sport und Geschichte unterrichtet, die Kooperation mit den Rettungsschwimmern. Und die Anzüge und Bretter dienen nicht nur dem Schulschwimmen, sondern werden auch für Lehrgänge angehender Rettungsschwimmer eingesetzt. In der kommenden Woche beginnt der nächste Ferienkurs für interessierte Wasserretter. Innerhalb einer Woche werden die Aspiranten fit gemacht für den Einsatz auf Rettungstürmen.

In Prerow startet die Aktion bereits im sechsten Jahr. Nach anfänglicher Skepsis von Ortsgruppen in ganz Deutschland, sagt Uwe Jahn, habe sich die Ausbildung von Rettungsschwimmern während deren Urlaubs etabliert. Etliche der einstigen Schüler würden sich inzwischen für Wacheinsätze melden. Das von der Einsatzleiterin Mai Bartsch einst anvisierte Ziel sei damit erreicht worden.

Skeptikern widerspricht Uwe Jahn. Die während der Intensiv-Woche ausgebildeten Rettungsschwimmer könnten bundesweit in jedem Freibad, Flussbad oder Baggersee eingesetzt werden. Die Bedingungen der Ostsee mit Temperaturschwankungen oder Strömungen qualifiziere die Teilnehmer für jedweden Einsatz. Natürlich freut sich der Ortsgruppen-Vorsitzende, wenn sich einstige Teilnehmer für den Wachdienst in Prerow bewerben.

Ursprünglich entstand die Idee in einer Ortsgruppe auf dem Zingst. In Prerow wurde das Projekt professionell durchgeführt. Zingster DLRG-Rettungsschwimmer bieten eine ähnliche Ausbildung beispielsweise in Ahrenshoop an. Der Erfolg hat sich laut Uwe Jahn auch auf Rügen herumgesprochen. Einige Wachen auf Deutschlands größter Insel würden auch eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer während des Urlaubs anbieten. „Ich höre aber meist Klagen über eine geringe Teilnehmerzahl.“ Großer Vorteil der Ortsgruppe Prerow ist deren vergleichsweise gute Ausstattung mit Geräten und Booten. So wurden einige der einstigen Schüler zu Bootsführern ausgebildet. Auch werden die neuen Rettungsschwimmer sofort in die Arbeit eingebunden, stehen nicht längere Zeit in der „zweiten Reihe“.

Timo Richter

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