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Darßbahn: Klage schreckt Politik in Land und Kreis auf

Zingst Darßbahn: Klage schreckt Politik in Land und Kreis auf

Für bessere Erreichbarkeit der Halbinsel wird Schienenpersonenverkehr gefordert

Zingst. Die Klage im Zusammenhang mit einem Planfeststellungsbeschluss für die Weiterführung Darßbahn von Barth nach Zingst (die OZ berichtete) hat die Politik aufgeschreckt. Helmut Holter, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag, bedauert unterschiedliche Vorstellungen von Land und Usedomer Bäderbahn, wie das Projekt zu verwirklichen sei. „Durch diesen Zwist darf das Vorhaben auf keinen Fall in Frage gestellt werden.“ Die Klage komme im Ringen um die Aufnahme des Projekt in den Bundesverkehrswegeplan zu Unzeit, ärgert sich Holter. Die Linke unterstütze die Weiterführung der Bahn auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. „Ich erwarte, dass beide Parteien an einen Tisch kommen, um zu klären, wie die Kuh von Eis zu kriegen ist.“ Als unverantwortlich bezeichnet es Holter, dass die Unstimmigkeiten bis jetzt überhaupt nicht bekannt waren, auch der zuständige Ausschuss des Landtages sei nicht in Kenntnis gesetzt worden.

Das Land will den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt von Barth bis Bresewitz für rechtlich unwirksam erklärt wissen. Grund sind Querungen der Bahntrasse mit der Landesstraße. Außerdem seien in dem Beschluss Aussagen zur Nutzung der Meiningenbrücke getroffen worden. In dieser Frage hat das Land noch erheblichen Gesprächsbedarf.

Auch auf Kreisebene wird ein klares Bekenntnis aus dem Landes-Verkehrsministerium zur Weiterführung der Darßbahn gefordert. Maximilian Schwarz (CDU), Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Kreistages Vorpommern-Rügen, fordert für eine bessere Erreichbarkeit der Halbinsel einen innovativen und bedarfsgerechten Schienenpersonenverkehr. „Ein Abrücken von der Darßbahn würde den tatsächlichen Bedarf negieren.“ Eine Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene komme hier wohnenden und arbeitenden Menschen wie auch den Touristen zugute. „Die Klage des Verkehrsministeriums ist ein schlechtes Signal für Vorpommern“, so Schwarz. Er ist überzeugt, dass auch die Zubringerstrecke von Velgast nach Barth an Attraktivität gewinne, wenn die Bahn bis Zingst und später bis nach Prerow fahre. Land und UBB müssten aufeinander zugehen.

Timo Richter

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