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Dierhagen steigt wieder ins Planverfahren ein

Dierhagen Dierhagen steigt wieder ins Planverfahren ein

Bekanntmachung nach acht Jahren Arbeit war fehlerhaft / Grundschule erhält Betriebserlaubnis für weitere fünf Jahre

Dierhagen. Acht Jahre Arbeit am Flächennutzungsplan für die Katz? Wegen eines Fehlers bei der öffentlichen Bekanntmachung der letzten Änderung muss das Verfahren ab dem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Heißt: Vierwöchige Auslegung neu, Beschlussfassung neu und dann erneut zur Genehmigung einreichen. Dierhagens Bürgermeisterin Christiane Müller (Linke) schätzt den Zeitverlust auf rund acht Wochen. Die Gemeindevertreter stimmten am Mittwochabend einstimmig für dieses von der Amtsverwaltung vorgeschlagene Verfahren, um den Fehler auszumerzen.

Fehler in Bekanntmachung

8Jahre Arbeit hat die Kommune in den Flächennutzungsplan gesteckt. Am Ende geschah ein Fehler bei der Bekanntmachung. Nun müssen weitere acht Wochen in Kauf genommen werden, um den Fehler zu korrigieren.

Bauausschuss-Chef Guido Keil beruhigte die Gemüter. Dieser Fehler sei und werde auch anderen Kommunen unterlaufen. Der Fehler war, dass die Bekanntmachung nicht detailliert genug erfolgte. Wie die Veröffentlichung genau zu geschehen habe, stehe zwar nicht im Gesetz, aber aufgrund der aktuellen Rechtssprechung sollte die Wiederaufnahme des Verfahrens ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung erfolgen, so Keil. Das sah auch die Bürgermeisterin so: „Acht Jahre Arbeit, da werden wir acht Wochen auch noch verschmerzen.“

Wenn Hecken und Zäune vor die eigene Grundstücksgrenze gepflanzt oder gebaut wurden, sollen vor einem Entfernen durch das Amt Darß/Fischland erst Bürgermeisterin beziehungsweise der Bauausschuss der Gemeindevertretung gefragt werden. Über das Thema werde schon lange geredet, sagte Christiane Müller mit Blick auf den Weg Am Deich. Dort habe beispielsweise der Winterdienst Probleme und wisse nicht mehr, wohin mit dem Schnee. Auf der anderen Seite gebe es Anlieger, die durch viel Pflege den Außenbereich verschönerten. Einstimmig votierten die Gemeindevertreter für den Kompromissvorschlag Müllers.

Die Dierhäger Grundschule „Schwalbennest“ hat für fünf weitere Jahre die Betriebserlaubnis erhalten. Darüber informierte die Bürgermeisterin eingangs der Gemeindevertretersitzung. In diesem Schuljahr wurden 14 Kinder neu aufgenommen.

Weniger erfreut zeigte sich Christiane Müller über den Fortgang bei der Umgestaltung der Entwässerung. So ist in Dierhagen-Dorf der Neubau eines Schöpfwerks geplant (die OZ berichtete) . „Große Probleme“, so die Bürgermeisterin, gebe es allerdings bei der Erlaubnis von Grundstückseigentümern, einen Streifen ihrer Flächen für die Verbreiterung von Gräben in Anspruch nehmen zu dürfen. Mehr als 20 Eigentümer konnten in der jüngeren Vergangenheit den Worten Müllers überzeugt werden. Jetzt hänge das Vorhaben an der noch fehlenden Zustimmung von zwei Grundstückseignern.

Nach dem Regensommer 2011, der mit erheblichen Beeinträchtigungen einher ging, wurde in Dierhagen die Arbeitsgemeinschaft „Gräben“ ins Leben gerufen. In dem Gremium der Gemeindevertretung wurde das neue Entwässerungskonzept erarbeitet.

Timo Richter

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