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Born Dreharbeiten wie bei den Profis

Nachwuchs-Filmemacher waren auf dem Darß unterwegs / Festival startet am 5. Oktober

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Eine Gruppe beim Naturfilm-Camp auf dem Darß dreht einen Umweltschutz-Krimi. Bis gestern konnten die Nachwuchs-Filmemacher vor und hinter der Kamera ihren Vorbildern nacheifern.

Quelle: Timo Richter

Born. Umweltsündern auf der Spur ist ein Filmteam des Jugend-Naturfilm-Camps. Während der Recherche erläutern die Junior-Ranger ganz nebenbei verschiedene Lebensräume im Darßwald. Klassisch dokumentarisch geht das zweite Team vor, das ebenfalls die Besonderheiten einzelner Lebensräume aufzeigen will. Zwölf Kinder und Jugendliche aus ganz Mecklenburg-Vorpommern nehmen an dem Camp teil. Medienpädagogisch begleitet werden die jungen Filmemacher von Vertretern der Medienwerkstatt des Filmbüros MV, unterstützt wird das Naturfilm-Camp durch die neu gegründete Flächenagentur für dieses Bundesland.

Mit 100

Bewerbungen

haben wir die Obergrenze erreicht.“Kai Lüdeke (37), Festivalleiter

Bis gestern konnten sie vor und hinter der Kamera ihren Vorbildern nacheifern. Die geben sich während der 12. Auflage des Darßer Naturfilm-Festivals vom 5. bis 9. Oktober ein Stelldichein in der Region. Höhepunkt des Festivals ist die Verleihung des Deutschen Naturfilm-Preises am 8. Oktober in der Darßer Arche in Wieck.

Mit rund 100 Bewerbungen hat das Festival inzwischen ein konstant hohes Niveau bei den eingereichten Filmen erreicht. „Mehr ist nicht drin“, sagt Festivalleiter Kai Lüdeke, „mehr deutsche Produktionen entstehen nicht in einem Jahr“. Aus den eingereichten Filmen wurde ein Dutzend für den Wettbewerb nominiert.

Luft nach oben sieht der Festivalleiter in Sachen Zuschauer. Rund 4000 Gäste erlebten im vergangenen Jahr die vielen Filme. In diesem Jahr sollen es mehr werden. Eine steigende Nachfrage beispielsweise nach den Programmheften bestärkt Lüdeke in seiner Hoffnung. Der möchte das Darßer Naturfilm-Festival auf der Halbinsel noch stärker verankern. Spielorte auf dem Fischland gibt es derzeit nicht.

Breiter aufgestellt als je zuvor ist das Festival dennoch. Erstmals wurde in diesem Jahr ein Filmabend in Hamburg gezeigt, an dem die Filme der Preisträger vorgestellt wurden. Das kam bei den Hamburgern so gut an, dass Kai Lüdeke sich eine ähnliche Veranstaltung auch in Berlin vorstellen kann. Denn: Das Festival soll auch helfen, den Tourismus in der Nachsaison anzukurbeln. Während die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in der Bundeshauptstadt längst bekannt ist, haben viele Hamburger die Halbinsel noch nicht auf ihrer Landkarte. Das kann mit einem solchen Filmabend anders werden, sagt Kai Lüdeke voraus. „Wir gehen raus, um Werbung für die Halbinsel zu machen.“ Mit der Zeit gehen die Organisatoren auch in Sachen Vermarktung. Ab dem 7. September können Tickets für die einzelnen Veranstaltungen auch online gebucht werden.

Das Darßer Naturfilm-Festival unter anderem auch organisatorisch breiter aufzustellen, dafür wurde jüngst die Deutsche Naturfilmstiftung gegründet (die OZ berichtete). Während eines Workshops mit Filmemachern, Redakteuren und Vertretern von Naturschutzorganisationen kam unterm Strich heraus, dass Naturfilme etwa zu einer guten Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Programm gezeigt, sehr gute Quoten erzielten – aber trotzdem habe es dieses Genre schwer, sich zu etablieren. Laut Kai Lüdeke fehle den Naturfilmen der Glamour-Faktor großer Spielfilmproduktionen.

Mit dem Gut Darß gibt es in diesem Jahr auch einen neuen Spielort. Dort hat mittags am 8. Oktober ein kulinarisches Spezial Premiere. „Wir wollen ausprobieren, ob gutes Essen und Film zusammenpassen. Neu ist in der Reihe der Spielorte auch das Hotel Vier Jahreszeiten in Zingst. Dorthin sind die Organisatoren von der Multimediahalle umgezogen.

Das Jugend-Naturfilm-Camp sieht Lüdeke als eine von drei Säulen der Nachwuchsarbeit. Dazu kommt die Kinderjury, bestehend aus Mitgliedern der Junior-Ranger und in diesem Jahr erstmals ein eigener Kinder-Filmwettbewerb in Kooperation mit der Deutschen Wildtierstiftung und dem Magazin „Geolino“. Als guten Anfang wertet der Festivalleiter die bislang eingegangenen 25 Beiträge für diesen Wettbewerb. Teilnehmen können junge Filmemacher von acht bis 14 Jahren.

Film ab auf dem Darß

Vom 5. bis 9. Oktober findet das Darßer Naturfilm-Festival statt. Höhepunkt des Festivals ist die Verleihung des Deutschen Naturfilm-Preises am 8. Oktober in der Darßer Arche in Wieck.

Rund 100 Filme wurden eingereicht. Im vergangenen Jahr sahen sich rund 4000 Gäste die Filme des Darßer Naturfilm-Festivals an. Festivalleiter Kai Lüdeke sieht in Sachen Zuschauer allerdings noch Luft nach oben. Er hofft, dass sich in diesem Jahr noch mehr Gäste die Filme ansehen.

Weitere Informationen unter www.deutscher-naturfilm.de

Timo Richter

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