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Fachbüro soll Kosten für Erhalt der Seebrücke ermitteln

Prerow Fachbüro soll Kosten für Erhalt der Seebrücke ermitteln

Der Gemeindevertreter Ralf Lohmeyer (Gewerbeverein) fordert eine Kostenschätzung für den dauerhaften Erhalt der Seebrücke.

Prerow. Der Gemeindevertreter Ralf Lohmeyer (Gewerbeverein) fordert eine Kostenschätzung für den dauerhaften Erhalt der Seebrücke. Für die Sitzung des Gremiums am Donnerstag will er darüber abstimmen lassen, ein „geeignetes und ausgewiesenes Ingenieurbüro“ für die Ermittlung der Instandhaltungskosten für einen Zeitraum von 50 Jahren auszuwählen.

Lohmeyer begründet das Vorhaben mit dem geplanten Bau eines Ersatzhafens für den Nothafen Darßer Ort vor der Seebrücke. So müsse die Kommune die Kosten für Instandsetzung der fast 25 Jahre alten Seebrücke als auch deren Instandhaltung aus eigener Tasche finanzieren. Für den Hafen geht Lohmeyer von einer Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren aus. „Die anfallenden Kosten dürften deutlich im Millionen-Euro-Bereich anzusiedeln sein.“ Um diese erhebliche finanzielle und langfristige Belastung in den Haushalt des gemeindeeigenen Kurbetriebs einstellen zu können, sei die fachgerechte Kostenschätzung zwingend erforderlich. In den vergangenen Jahren seien keinerlei Rücklagen gebildet worden, im Haushalt der Gemeinde oder des Kurbetriebs auch keinerlei Mittel vorhanden, die Instandhaltung bezahlen zu können.

Erst jüngst hatte die Mehrheit der Gemeindevertreter der Fraktionen Gewerbeverein und Handwerker der Verfügung des Landkreises widersprochen, für die Vereinbarung von Kommune und Land zur Nutzung der Seebrücke für den Hafenbau einen Bevollmächtigten einzusetzen (die OZ berichtete). Begründet wurde das mit einem fehlenden Beschluss der Gemeindevertretung für einen dauerhaften Erhalt der Seebrücke.

Weil sich der stellvertretende Bürgermeister Andreas Meller und der zweite Stellvertreter Ralf Lohmeyer geweigert hatten, hat mittlerweile die Leitende Verwaltungsbeamtin Katrin Kleist als Bevollmächtigte den Kontrakt neben Bürgermeister René Roloff (Prerows Zukunft) unterzeichnet. Roloff hatte dagegen auf die Bedeutung der Seebrücke für den Tourismus Prerow hingewiesen. Ohne Seebrücke sei sogar der Status als Ostseebad in Gefahr.

Gemeindevertretung: 21. April, 19 Uhr, Kulturkaten „Kiek in“.

Von tri

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