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Film ab für Darßer Naturfestival

Prerow Film ab für Darßer Naturfestival

Zehnte Auflage vor 140 Gästen eröffnet / Preisverleihung am Samstag in der Darßer Arche

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Schaltet und waltet auch im zehnten Jahr des Darßer Naturfilmfestivals, Kai Lüdeke.

Quelle: Foto: Timo Richter

Prerow. Es dauert seine Zeit, bis die gut 140 Eröffnungsgäste des Darßer Naturfilmfestivals im Kulturkaten „Kiek in“ ihre Plätze eingenommen haben. „Hausherr“

Hans-Peter Kupsch schließt die Lüftungsluken – das Festival kann starten.

Auch zur zehnten Auflage des Naturfilmereignisses beginnt der Reigen von 40 Film-Highlights und Veranstaltungen gelassen. „Ich bin erstaunt, dass die Bude so voll ist“ – so leitet Moderator Lothar Frenz den Eröffnungsabend ein. So überwältigend wird das Erstaunen bei dem freien Journalisten und Autoren sowie Kuratoriumsvorsitzenden der Deutschen Naturfilmstiftung nicht gewesen sein. Denn die Fülle in dem Saal zeigte doch eines: nämlich, wie tief das Naturfilmfestival nicht nur in der Region, sondern auch bei den Filmemachern verankert ist.

Erfahrungsaustausch

Nicht nur bei denen, auch beim Publikum. Festivalleiter Kai Lüdeke hielt für Familie Huth aus Erfurth eine besondere Überraschung bereit. Die Familie ist seit Anbeginn des Festivals dabei und darf sich nun über die überhaupt letzten Karten für die Vergabe des Deutschen Naturfilmpreises am Samstagabend in der Darßer Arche in Wieck freuen. Die Urlauber reisen inzwischen in der vierten Generation auf den Darß und fühlen sich dem Naturfilmfestival eng verbunden, wie Andreas Huth sagte.

Sie hatten ihre Karten schon länger inpetto. Anders dagegen Familie Schultz aus Magdeburg, die ihre Billets erst kurz vor der Vergabe des letzten Platzes noch am Eröffnungsabend erstehen konnten. Sie haben von dem Festival gelesen und wollten sich das nicht entgehen lassen.

Und natürlich ist das Naturfilmfestival für die Filmemacher eine willkommene Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch mit den Berufskollegen. Bei fast allen Beiträgen sind die Filmemacher vor Ort und stehen im Anschluss während der Filmgespräche für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Für die Region hat sich das Festival inzwischen zu einer Zugnummer in der Nachsaison entwickelt. Lüdeke und das Organisationsteam haben registriert, dass zuletzt immer häufiger Anfragen für einen Aufenthalt auf dem Darß im Zusammenhang mit dem Naturfilmfestival eingetrudelt sind.

Von der „Strahlkraft“ des Festivals zeigten sich die Bürgermeister der drei Darß-Kommunen Born, Prerow und Wieck überzeugt. So erinnerte Bernhard Evers an die besondere Atmosphäre während eines Empfangs anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Deutschen Wildtierstiftung im Hamburger Rathaus. Dort wurde der Preisträgerfilm des Jahres 2015 gezeigt. „Das war ein Lobgesang auf den Darß“, lautete das Urteil des Wiecker Bürgermeisters.

Zwölf Wettbewerbsfilme

Im Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis befinden sich zwölf Beiträge. Dazu kommen weitere spannende Filme unter verschiedenen Aspekten. Schwerpunkt des Festivals ist in diesem Jahr das touristische Oberthema für die Region „MeerWildnis“. Spannende deutsche und internationale Produktionen rücken in diesem Zusammenhang die Meere und ihre Bewohner in den Mittelpunkt.

Während eines Themenabends zu „Zehn Jahre Deutscher Naturfilmpreis“ gewähren Preisträger der zurückliegenden Jahre heute Abend ab 20 Uhr in der Darßer Arche nicht nur Einblicke in ihre Arbeit, sie schildern auch unterhaltsame Höhepunkte aus ihrem Schaffen. An dem Abend soll auch diskutiert werden, etwa zu der Frage, ob Naturfilme dem Betrachter eine heile Welt vorgaukelten.

„Es macht Spaß hier zu sein“, unterstrich während der Eröffnung der Festivalleiter. Verliehen wird der Deutsche Naturfilmpreis von der Deutschen Naturfilmstiftung. Diese Stiftung wurde gemeinsam von der Deutschen Wildtierstiftung und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft gegründet.

www.deutscher-naturfilm.de

Timo Richter

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