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Marine unterstützt Seenotretter mit Spende

Darßer Ort Marine unterstützt Seenotretter mit Spende

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Die Hauptbootsmänner Stefan Heuer (li.) und Thomas Wolters der 11. Inspektion der Marinetechnikschule Parow überreichen Vormann Lutz Griesberg auf dem Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eine Spende.

Quelle: Timo Richter

Darßer Ort. Von der Vereidigung neuer Rekruten in der Marinetechnikschule Parow bei Stralsund oder einem Tag der offenen Tür in der Bildungseinrichtung profitieren auch die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Rund 2100 Euro überbrachten gestern die Hauptbootsmänner Thomas Wolters und Stefan Heuer der Besatzung der „Theo Fischer“ im Nothafen Darßer Ort. Während eines Werftaufenthalts erhielt das Schiff neue Aufholketten für das Hochziehen des Tochterbootes „Ströper“ an Deck. Bezahlt werden diese mit Hilfe der Spende.

Damit ging wieder ein Wunsch Heuers in Erfüllung, der die Spenden für regionale Projekte eingesetzt wissen möchte. Eigens dafür hatten die Marine-Angehörigen ein Wandbrett mit zwei Kettengliedern im Gepäck, das die enge Verbindung der Marinetechnikschule und der DGzRS symbolieren soll. Vormann Lutz Griesberg demonstrierte den Spendern den regulären Einsatz der Ketten, indem die „Ströper“ zu Wasser gelassen und dann wieder an Bord gezogen wurde.

Weniger erfreut zeigte sich Grieberg über die Planungen für den Ersatz des Nothafens Darßer Ort vor der Seebrücke in Prerow. Bei schlechtem Wetter werde die „Theo Fischer“ den Ersatzhafen nicht mit einem Havaristen im Schlepp anlaufen können. „Das Auffangen und Ablegen eines Havaristen wird in dem Hafen nicht möglich sein“, so das Urteil des Seenotretters. Je nach Windrichtung werde ein Havarist nach Barhöft beziehungsweise Warnemünde geschleppt werden. Der Ersatzhafen vor der Seebrücke sei in Augen der Besatzung der „Theo Fischer“ für die Belange der Seenotretter eine „Minimalvariante“. Die ist aber mit der Geschäftsführung der Seenotretter abgestimmt worden. „Wir müssen das akzeptieren.“

Bis 2020 soll der Hafen eröffnet werden. In Prerow gibt es starke Vorbehalte gegen das Vorhaben der Landesregierung. So gab es bislang keine Mehrheit in der Gemeindevertretung, eigene Vorstellungen in die Planung einfließen zu lassen.

tri

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