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Mehrheit will kein Geld für Studie ausgeben

Prerow Mehrheit will kein Geld für Studie ausgeben

Beschluss zu Machbarkeitsstudie für Ersatzhafen in Prerow wird vertagt

Prerow. Eine Abfuhr handelte sich der Prerower Bürgermeister René Roloff (Prerows Zukunft) am Donnerstagabend ein. Plan war, Geld für eine Machbarkeitsstudie für einen Anleger für ein Fahrgastschiff im Zusammenhang mit dem Bau eines Ersatzhafens durch das Land bereitzustellen. Das Geld sollte durch die Aufhebung des Beschlusses zur Untersuchung des Zustandes der Seebrücke kommen. Diese Analyse erledigt das Land. Eine Entscheidung wurde am Ende in die Fortführung der Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstag kommender Woche vertagt.

Wir müssen der Landesregie- rung noch einmal vorlesen, was wir entschieden haben.“Andreas Meller (Gewerbeverein), erster stellvertretender Bürgermeister

Den Gegenwind für den Plan des Bürgermeisters entfachte Andreas Meller (Gewerbeverein). Der erste Stellvertreter Roloffs erinnerte an die Zustimmung der Prerower, die Seebrücke für den Ersatzhafen zur Verfügung zu stellen, wenn auch ein Anleger für ein Fahrgastschiff gebaut werde. „Wir müssen der Landesregierung noch einmal vorlesen, was wir entschieden haben.“ Geld für die Machbarkeitsstudie soll folglich das Land bezahlen. Ralf Lohmeyer (Gewerbeverein), zweiter stellvertretender Bürgermeister, pflichtete bei. Wenn das Ostseebad Prerow schon seine Seebrücke zur Verfügung stelle, müsse das auch etwas Zählbares einbringen und nicht noch zu Kosten führen.

Henry Plotka (Prerows Zukunft) folgte der Einschätzung der Landesregierung, wonach der Anleger „weit über das Nothafenkonzept hinausgeht“. Mit dem Bau des Ersatzhafens vor der Seebrücke solle etwas für den Tourismus in Prerow herauskommen. Diese Chance dürfe wegen 6250 Euro von Prerow aufzubringendem Eigenanteil für die Studie nicht verpennt werden.

Heiko Barthel (Handwerker) meldete weiteren Gesprächsbedarf an. Eine Mehrheit folgte schließlich dem Antrag Mellers, eine Entscheidung in die Fortführung der Zusammenkunft zu vertagen.

Einer Fortsetzung der Sitzung hatten die Gemeindevertreter bereits mit der Abstimmung zum Haushalt eingewilligt. Um endlich einen Konsens zum Etat zu erzielen, sollen verschiedene Punkte ausgeklammert werden. Bis zur Sitzung am Donnerstag war aber keine abschließende rechtliche Bewertung eingetroffen. Um die Übereinkunft nicht zu gefährden, hatten sich alle Gemeindevertreter auf die Fortführung der Zusammenkunft in der kommenden Sitzung verständigt.

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung und Durchführung von Vorhaben zur touristischen Entwicklung des Ostseebades mit dem Bau des Ersatzhafens.

Außer den Vertretern aller Fraktionen, Vertretern des Amtes und des kommunalen Kurbetriebs sollen bei Bedarf auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prerow und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft an den Beratungen des neuen Gremiums teilnehmen können.

Timo Richter

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