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Nationalpark wagt „Meer Wildnis“

Zingst Nationalpark wagt „Meer Wildnis“

Schutzstatus bringt Einnahmen und Anerkennung

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Umweltminister Till Backhaus (SPD, li.) und der Leiter des Nationalparkamts Vorpommern, Gernot Haffner, (re.) haben gestern neue Nationalparkpartner ausgezeichnet.

Quelle: Foto: Timo Richter

Zingst. Mehr Wildnis wagen – das ist das Motto des Nationalparkamtes Vorpommern in diesem Jahr. Während des Saisonauftaktes gestern in Zingst beschrieb Dr. Martin Stock vom Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eindrucksvoll, was mit dem Motto „Meer Wildnis“ zu erreichen ist. Natürlichen Entwicklungen Raum und Zeit geben, gleichzeitig im Gespräch zu Kompromissen mit touristischen oder wirtschaftlichen Interessen zu kommen – so funktioniert Nationalpark im Nachbar-Bundesland.

Die Natur ist auch in dieser Region der Hauptanziehungspunkt. Da sind laut Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommern, viele Gespräche erforderlich, um unterschiedliche Interessen auszugleichen. Der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) sah seine Gemeinde als Nationalparkgemeinde gut aufgestellt. Umweltminister Till Backhaus (SPD) bezeichnete den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als Flaggschiff für die Entwicklung der gesamten Region. „Die Gemeinden haben inzwischen erkannt, dass sie mit dem Nationalpark nicht nur Geldverdienen, sondern Anerkennung in der ganzen Welt.“ Allein die Bildung der beiden Nationalparke im Landkreis Vorpommern-Rügen – dazu zählt auch der kleinste Nationalpark Jasmund auf Rügen – hat, fiktiv, für die Schaffung von 11000

Arbeitsplätzen gesorgt, so der Minister. Mecklenburg-Vorpommern habe sich zum beliebtesten Urlaubsland in Deutschland entwickelt.

Das untermauerte Haffner mit Zahlen, betonte aber auch, die Verwaltung habe noch einige Pfeile im Köcher, um die Region zu stärken. Allein bei von der Nationalparkverwaltung organisierten Führungen, Veranstaltungen und Projekttagen wurden im vergangenen Jahr knapp 12800 Besucher direkt betreut. In die Ausstellungen des Nationalparkamtes und des Meeresmuseums Stralsund kamen im vergangenen Jahr annähernd 169000 Gäste, Hauptanteil hatte das Natureum Darßer Ort. Die Zahl liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau. Gestiegen sind dagegen die Besucherzahlen im Nationalparkzentrum Königsstuhl auf Rügen. 2016 fanden mehr als 269000 Gäste den Weg dorthin.

Während der Veranstaltung wurden das Biohotel Gut Nisdorf, das Hotel Seeblick in Barhöft und das Ferienhaus der Familie Schnee in Rubitz bei Barth als neue Nationalparkpartner ausgezeichnet.

tri

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