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Natureum war ein „genialer Gedanke“

Darßer Ort Natureum war ein „genialer Gedanke“

Einrichtung des Deutschen Meeresmuseums erwartet im 25. Jahr den dreimillionsten Besucher

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Der Leiter des Natureums, Andreas Tanschus, skizzierte vor gut 30 Jubiläumsgästen die Entwicklung der Einrichtung.

Quelle: Timo Richter

Darßer Ort. Der Vater des Natureums, Rolf Reinicke, lehnt sich entspannt zurück. Sein „Kind“, die Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums auf dem Darß, ist längst flügge geworden. Jährlich mehr als 100 000 Besucher können nicht irren: Das Naturkundemuseum inmitten der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft hat sich gut entwickelt. „Es läuft gut“, sagt Reinicke, der immer auf eine behutsame Entwicklung gesetzt hat.

Sein Nachfolger Andreas Tanschus in der Direktion des Meeresmuseums erinnerte während einer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des Natureums an die bescheidenen Anfänge. Nach jahrelanger militärischer Nutzung sei aus einem „unglaublich trostlosen Inneren“ ein atmosphärisch ansprechendes Informations- und Ausstellungszentrum entstanden sei.

Der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund, Holger Brydda, lobte die gute Kooperation. Das „Seezeichen mit Museum“ sei schon ein „genialer Gedanke“ zum Wohle der Öffentlichkeit. Und:

Aufgrund der abnehmenden Bedeutung von Leuchttürmen als navigatorische Seezeichen müssten zusätzliche Nutzungen her. Mit dem Natureum sei das auf dem Darß hervorragend gelungen. Und so werde der Bestand des Leuchtturms Darßer Ort hoffentlich auch über die 30 Jahre hinaus währen, bis die Ostsee aufgrund des anhaltenden Küstenschutzes das Eichenholz-Ständerfundament des Leuchtturms erreicht haben könnte – „wenn keine Maßnahmen ergriffen werden“. Wie sich die Küstenlinie entwickelt, können Besucher an einem Reliefmodell am Strandzugang nachvollziehen. Anhand farbiger Markierungen können die Gäste den Rückgang an dem von der Norddeutschen Stiftung Umwelt und Entwicklung finanzierten Modells ablesen.

Der Vorsteher des Amtes Darß/Fischland, Gerd Scharmberg, zeigte sich „froh und zufrieden“, dass sich das Deutsche Meeresmuseum vor 25 Jahren auf dem Darß festsetzen wollte. „Wir sind stolz, euch hier zu haben.“ Glückwünsche zum Jubiläum des Info- und Ausstellungszentrums kamen auch aus dem Seeheilbad Zingst.

Der Leiter des Natureums, Dr. Thomas Förster, setzt in der weiteren Entwicklung auf zusätzliche Angebote für Kinder, so gibt es demnächst ein Spielschiff.

Meeresmuseum muss mehr für Unterhalt zahlen

260 000Euro hat das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund in den 25 Jahren an das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund als Eigentümerin der Immobilie gezahlt. Die Schifffahrtsverwaltung steckte in dieser Zeit rund 540000 Euro in die bauliche Unterhaltung. Künftig wird das Meeresmuseum an diesen Kosten mehr beteiligt.

2,95Millionen Besucher haben seit Eröffnung das Natureum als Außenstelle des Meeresmuseums am Darßer Ort besucht.

Timo Richter

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