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Neue Schulleiterin in Zingst ist die Ruhe selbst

Zingst Neue Schulleiterin in Zingst ist die Ruhe selbst

Beim Ausscheiden des Vorgängers stand Simone Stolarek bereits mental in den Startlöchern / Hektik soll im Schulalltag keinen Platz bekommen

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Simone Stolarek ist die neue Leiterin der Regionalen Schule mit Grundschule in Zingst.

Quelle: Foto: Timo Richter

Zingst. Während der Urlaube in Spanien genießt Simone Stolarek das entspannte Leben auf der iberischen Halbinsel. Fern jeder Hektik tankt die 52-Jährige Kraft für den Alltag. Seit Beginn des neuen Schuljahres ist sie die neue Leiterin der Regionalen Schule mit Grundschule in Zingst. „Ich mag es ruhig, bin Planerin durch und durch“, sagt sie über sich selbst. Ruhe und Kontinuität – das sei es, was Kinder bräuchten. Das spürten die Schüler, am Ende entspanne sich der gesamte Schulalltag.

Der hat für Simone Stolarek besondere Bedeutung. „Unser großes Ziel ist es, die Kinder aufs Leben vorzubereiten.“ Das geschieht nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch in Firmen in Zingst. Die Schule trägt das Berufswahlsiegel. In Wahlpflichtfächern könnten die Kinder nicht nur erfahren, was sie mögen, sondern auch, was ihnen überhaupt nicht gefällt. Laut der neuen Schulleiterin kommt das Konzept bei potenziellen Arbeitgebern in der Region gut an. „Viele Betriebe wollen unsere Schüler übernehmen, auch wenn die sich andere Ziele gesteckt haben.“ Die Schulleiterin wertet das als gutes Zeugnis aus der Arbeitswelt für die Arbeit in der Zingster Schule.

Begleitet hat Simone Stolarek den Weg der Einrichtung in diese Richtung seit Jahren. Nachdem sie 2003 in Zingst als Lehrerin für Englisch und Russisch angefangen hatte, stieg sie bereits ein Jahr später zur stellvertretenden Schulleiterin auf. Berufswahlsiegel, Auszeichnung für Gute Gesunde Schule und anderes – all diesem fühlt sich die Fuhlendorferin weiterhin verpflichtet. Denn einmal zuerkannt, müssten die Auszeichnungen in regelmäßigen Abständen verteidigt werden. Unter anderem geschieht das heute mit einer Veranstaltung zur Berufsorientierung im Max-Hünten-Haus, wie die Schulleiterin sagt.

Da zeigt sich dann auch die gute Vernetzung der Schule mit Betrieben in der Region. Es gibt laut Simone Stolarek etliche Partner in Zingst und Umgebung, die gerne mit der Schule zusammenarbeiteten, Praktikumsplätze zur Verfügung stellten. Zusammen mit dem Kollegium, Eltern und Schülern sei in den vergangenen Jahren sehr viel erreicht worden, um am Ende einen Berufseinstieg der Jugendlichen zu erleichtern.

Aufgewachsen ist Simone Stolarek in Fuhlendorf. In Greifswald hat sie studiert und lebte mit der Familie dann elf Jahre lang in Born. Später errichtete sie auf dem elterlichen Grundstück in Fuhlendorf das neue Domizil. Zwar lebt sie jetzt nah am Wasser, doch segeln oder surfen sind erklärtermaßen nicht die liebsten Beschäftigungen. „Ich bin Blumenfreak“, konstatiert die Schulleiterin.

Viel Zeit verbringe sie darum im heimischen Garten, Blumengrüße finden sich auch auf dem Schreibtisch in dem geradezu winzigen Schulleiterbüro.

Den Platz kennt sie seit vielen Jahren. Mit der Ankündigung ihres Vorgängers Jürgen Schneider, sich zurückzuziehen, stand sie schon mental in den Startlöchern, dessen Funktion zu übernehmen. „Ich habe das für mich geplant.“

In Zingst hat sie Neues begonnen. In den Herbstferien will sie erstmals an die Costa Blanca nach Spanien reisen – gucken, ob es auch dort Entspannung gibt.

Rückkehr zu den Wurzeln

214 Kinder besuchen derzeit die Regionale Schule mit Grundschule in Zingst. Unterrichtet werden die Kinder in den Klassenstufen eins bis zehn.

14 Jahre lang ist Simone Stolarek in der Schule in Zingst tätig. Sie unterrichtet Englisch und Russisch. Ein Jahr nachdem sie Lehrerin in Zingst wurde, stieg sie zur stellvertretenden Schulleiterin auf.

11 Jahre lang lebte die Familie in Born, bevor sie auf das elterliche Grundstück in Fuhlendorf zurückkehrte.

Timo Richter

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