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Pachtvertrag für Freie Schule geplant

Prerow Pachtvertrag für Freie Schule geplant

Schule wünscht Abkommen schon lange, um das Gebäude endlich sanieren zu können

Prerow. 16 Jahre nach Eröffnung der Freien Schule Prerow soll deren Trägerverein möglicherweise einen Erbbaupachtvertrag erhalten. Nach einem einmütigen Votum im Hauptausschuss der Prerower Gemeindevertretung wird derzeit an einem entsprechenden Vertragsentwurf gearbeitet, bestätigt Bürgermeister René Roloff (Wählergemeinschaft Prerows Zukunft) auf Nachfrage.

Jutta Hartung, Vorsitzende des Trägervereins des Darßer Bildungszentrums – das ist neben der Schule auch die Kindertagesstätte „Uns Darßer Kinnerstuw“ –, zeigt sich angesichts des Vorstoßes der Kommune vorsichtig optimistisch. Das Wichtigste in Augen Jutta Hartungs: „Die Kommune unterstreicht damit die Bedeutung der Schule für den Ort.“ Die ist für René Roloff groß, wie er selbst sagt. „Es ist wichtig, dass der Ort eine Schule hat.“ Mit einem Erbbaupachtvertrag werde der Bestand der Schule in Prerow langfristig gesichert, ist der Bürgermeister überzeugt.

Bis zu einem unterschriftsreifen Vertrag mit dem Trägerverein des Darßer Bildungszentrums ist es aber noch ein langer Weg. Ein Entwurf wird innerhalb der Gemeindevertretung sicher „lang und breit beraten“, ist Roloff sicher. Dauer, Flächen, Pacht – das sind nur einige Punkte, über die nicht nur innerhalb des Entscheidungsgremiums, sondern letztendlich auch mit dem Trägerverein Übereinkunft erzielt werden muss.

Das Verhältnis zwischen dem Verein und der Kommune hat in den vergangenen Jahren einige Kratzer abbekommen. So wurde die Kommune auch schon mal gerichtlich dazu verdonnert, als Vermieterin des Gebäudes dringendste Sanierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Jutta Hartung wünscht sich darum einen sozial verträglichen Kontrakt. In der Vergangenheit habe die Schule schon so vieles auf eigene Rechnung geleistet, das müsse selbstverständlich Eingang in den Vertrag finden. Diese Kosten ließen sich nicht über Schulgeld oder Kita-Beiträge refinanzieren. Hier sieht Jutta Hartung aktuell die Kommune weiter in der Pflicht. Seit Eröffnung der Schule drängt der Trägerverein auf einen Erbbaupachtvertrag, um dadurch eine Bestandssicherung zu erhalten. Bis dato konnte sich die Kommune allerdings nicht für den Abschluss eines solchen Vertrags durchringen. Die Mietzahlungen der vergangenen Jahre an die Kommune hätte der Trägerverein eigenem Bekunden zufolge lieber in Reparaturen und Sanierung des Schulgebäudes gesteckt.

Freie Trägerschaft

360

Kinder lernten im zurückliegenden Schuljahr an der Freien Schule Prerow.

Es handelt sich um eine staatlich anerkannte

Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und Grundschulteil in freier

Trägerschaft. Der Unterricht erfolgt in 23 Klassen in den Klassenstufen eins bis zwölf.

Eröffnet wurde die privat geführte Einrichtung am 1. September 2001 mit einer fünften und sechsten Klasse.

Timo Richter

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